Heute
erwartete uns ein grauer Himmel und Schnee, den ganzen Tag. Trotzdem
hatten wir uns wieder ein paar Dinge vorgenommen, die wir besuchen
wollten. Begonnen am Schlachtfeld von Little Bighorn. Am 25. und 26.
Juni 1876 fand einer der letzten bewaffneten Versuche der Indianer
statt, die Lebensart ihrer Vorfahren zu erhalten. Die Indianer von
Sioux und Cheyenne kämpften unter der Führung von Sitting Bull und
Crazy Horse und konnten das 7. US-Kavallerie-Regiment unter
Befehlshaber Custer in dieser Schlacht vernichtend schlagen. Wir
besuchten das Visitor Center und verbrachten hier ziemlich viel Zeit.
Es ist liebevoll eingerichtet und die Schlacht und ihre Kämpfer
werden sehr gut dargestellt. Direkt neben dem Center besuchten wir
den riesigen Custer National Friedhof und warfen noch einen Blick auf
das Monument zur Schlacht und über den Hügel, auf dem Custer
während der Schlacht das letzte Mal gestanden hat und sein Leben
verloren hat.
Nun
hatten wir einige Kilometer bis zum Devils Tower vor uns. Angekommen,
ragte ein turmartiger Härtling magmatischen Ursprungs aus der Erde
hervor. Er erhebt sich etwa 265 Meter über sein unmittelbares Umland
und hat einen Durchmesser von fast 150 Metern. 1906 wurde dieses
Gebiet zum ersten National Monument der USA ausgewiesen. Um den
Devils Tower ranken sich einige indianische Mythen. So zum Beispiel,
dass mehrere Indianermädchen vor Bären Schutz auf einem kleinen
Felsbrocken suchten. Der Berg stieg zur Hilfe der Mädchen in den
Himmel und die Bären kratzten mit ihren Krallen tiefe Rillen und
Spalte in den Fels.
Es
wurde nun schon langsam dunkel und wir fuhren weiter bis nach Rapid
City.
anne & ben um die weltFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.