Florenz 2024 - Tag 6
Sonntag, 07. Juli 2024 – Tag 6 Nach Caffè und Dolci in der Fattoria di Maiano treten wir die Heimreise an. Problemlos über die Autostrada, in Venedig fahren wir geradeaus statt...

Veröffentlicht: 01.11.2025
Prolog
Früher hat man sich mit dem Studium von Straßenkarten auf einen Urlaub vorbereitet, heutzutage kann man ja sein Navi verwenden. Da die Zeit aber so schnelllebig ist, speziell in diesem Bereich, wollte ich das Navi in meinem VW Baujahr 2017 updaten. Also SD-Karte raus und einen SD-Card-Reader suchen respektive kaufen. Dann natürlich anmelden bei VW und gigabytegroße Dateien runterladen, welche dann nicht zu entpacken bzw. nicht auf die SD-Karte zu bringen sind.
Ok, wir machen es wie früher. Die Richtung ist prinzipiell bekannt, die visuelle Verkehrszeichen- und Wegweisererkennung funktioniert auch am alten 69er-Rechner noch und im Notfall können wir ja auf das alte Navi schauen.
Dienstag, 09. September 2025 – Tag 1
Lange Verabschiedung von Mama und Olli und um 7:15 Uhr geht es los Richtung Süden. Das Wetter ist bewölkt und Lisa fährt ruhig und besonnen bis nach Villach, wo sich die Reifendruckanzeige meldet. Luft nachfüllen, Wasser lassen, tanken und Lisa fährt perfekt bis fast nach Udine. Das Wetter ist nun diesig und drückend, aber wichtig ist:
„Un caffè, per favore! Grazie!“
Bei Padua ist es tiefschwarz, aber wir fahren unten durch und nur ein paar Regenspritzer sollen uns an diesem Tag begleiten. Das Auto auf einen vorreservierten Parkplatz in der Poliklinik abgestellt, geht es per Pedes durch die Arkaden in die wunderschöne Stadt Bologna.
Und plötzlich stehen wir vor dem schiefen Turm von Bologna aus dem Jahre 1109 – Torre Garisenda. Er fällt praktisch nicht auf, weil er im dicht verbauten Stadtgelände neben seinem Zwillingsturm Torre Asinelli steht, aber er ist genauso schief (4° Neigung) wie der Turm in Pisa. Jedenfalls ist der Turm - und auch der Platz rundherum - gesperrt und soll saniert werden.
Da wir doch schon hungrig sind, entern wir eine Buchhandlung, in der sich ein Eataly-Restaurant versteckt. Glücklich und gestärkt streifen wir herum über den Piazza Maggiore zu Brandy Melville (weil es in Siena keinen gibt) und ins Marktviertel (Quadrilatero) zum Feinkostladen Ceccarelli (namentlich erwähnt im Lied „Bologna“ von Wanda) und kaufen ein, was wir tragen können.
Wir genießen ausgezeichnetes gelati und schlendern über San Stefano und durch die kleinen Gassen querfeldein wieder zur Parkgarage (Parclick, spanische App, funktioniert tadellos).
Über die Autostrada fahren wir an Imola und Forli vorbei zu unserem Zwischenhalt – die Villa Letizia in San Vito Rimini. Sehr empfehlenswert, sehr nett und freundlich und mit Google-Übersetzer erhalten wir noch viele Restaurant-Tipps vom Hausherrn, dessen Tochter die Namensgeberin der Villa ist.
Es wird schon dämmrig, also ideal, um am Strand von Rimini die Zehen in den Sand und den Sand in die Flasche für Petra zu stecken. Das Auto haben wir zwischenzeitlich perfekt italienisch (also halb illegal) in der Via Gibuti geparkt. Beim Gehen durch die Straßen hier in Strandnähe entlang der Hotels und Restaurants wird uns auch wieder ganz klar: wir haben die richtige Wahl mit der Villa etwas außerhalb getroffen.
Am Heimweg noch in das von uns schon vorausgewählte Fischrestaurant „La Fortezza“ und hervorragend und ausreichend gegessen.
