Gespannt auf das erste Frühstück, standen wir bei bewölktem, aber annehmbaren Wetter auf.
Nachdem zu Hause in
Österreich die Temperaturrekorde nach unten mittlerweile bei -28°C liegen, sind wir über die +30 °C hier auf der Insel ziemlich zufrieden.
Zum Glück war das Frühstück auch hier wunderbar. Ähnlich wie die Woche zuvor wurden uns Toastbrot mit Marmeladen, Porridge, Eier und natürlich frische Früchte serviert.
Wir beschlossen, den Tag mit einem Ausflug inkl. Führung im Nationalpark Vallée de Mai, genau in der Mitte der Insel, zu starten.
Hauptattraktion war natürlich die 'Coco de Mer', übersetzt Kokosnuss vom Meer, die eigentlich keine Nuss ist und auch nicht aus dem Meer stammt, sondern der größte Samen der Welt ist. Mit ihren 10-15 kg ist dies ein schöner Brocken und mit ihrer einzigartigen Form nur auf den
Seychellen zu finden. Er ist zwar flink wie ein Vogel, doch wir haben ihn dennoch zu Gesicht bekommen: der 'Black Parrot' (schwarzer Papagei). Er ist nur auf der Insel Praslin zu finden und lebt und brütet in den Stämmen der Coco de Mer Palme.
Unsere heiß geliebte Palmenspinne war natürlich auch Bewohner des Parks, genauso wie Frösche, Cameleons, Geckos, Eidechsen, verschiedeneste Palmen und Bäume mit essbaren Früchten und speziellen Gewürzblättern (Allspices) und vieles mehr.
Mittlerweile blinzelte auch immer mehr die Sonne durch den oft dicht bewachsenen Dschungel und so ging sich nach einer Erkundungsfahrt entlang der Küste noch ein Sonnenbad am Hotelstrand aus.
Das Thunfischsteak und eine caramelisierte Ananas zum Abendessen ließen wir uns wieder in unserem Hotel schmecken.
Um uns morgen den Sonnenaufgang anzusehen, stellten wir den Wecker auf 6 Uhr und gingen bald ins Bett.