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Tag 14 Big Island – Magic Sands Beach & Manta Ray Night Snorkeling

5. August 2022

Heute verbringen wir den gesamten Vormittag gegenüber am White „Magic“ Sands Beach mit Schnorcheln und als de Wellen zu heftig werden mit Wellenhüpfen (oder besser gesagt, darunter hindurch tauchen). Durch die Wellen ist das Meer aufgewühlt und die Sicht unter Wasser nicht so gut wie an den letzten Tagen. Vor allem in Ufernähe sieht man beim Hinein- und Hinausgehen nur Sand.

Das hat zur Folge, dass man auch die Schildkröten, die direkt in der Brandung das Seegras fressen, NICHT sieht. Kein Witz, ich trete 2 auf eine Schildkröte. 🙈

Heute denke ich tatsächlich: „Och nee, nicht schon wieder eine Schuldkröte…!“ 😜

Nach dem Mittagessen chillen wir am Pool, spielen ein paar Kartenspiele und genießen einfach den Tag. Der Pool unseres White Sands Komplexes gehört und heute Mittag ganz alleine. Herrlich.

Die Familie macht es sich dann auch noch im heißen Whirlpool gemütlich – ist mir völlig unverständlich, wie man bei über 30 Grad noch in den über 40 Grad heißen Whirlpool klettern kann…. 🤷🏻‍♀️

Gegen 16:45 starten wir in Richtung Flughafen, wir kurz vorher zum Honokohau Harbor abbiegen. Heute erwartet uns ein weiteres Abenteuer unserer Hawaii Tour: Schnorcheln mit Mantas – bei Nacht!

Wir erreichen den Treffpunkt unseres Veranstalters „Hang Loose“, wo schon einige Familien mit kleinen Kindern warten. Hm, ob die Kids das alles im Dunklen mitmachen???

Nach und nach werden Namen aufgerufen, aber wir sind nicht dabei. Ich stelle dann fest, dass ich die falsche Uhrzeit aufgeschrieben habe. Jetzt beginnt die „Sunset-Tour“, wir haben aber die „Night-Tour“, die startet logischerweise erst nach Sonnenuntergang. Och Mist, 2 h zu früh am Treffpunkt…

Peinlich…

Wir entschließen uns, die nächsten 1,5 h zum Abendessen zu nutzen und fahren zurück nach Kailua-Kona, wo wir bei Burger King einkehren. Die Jugend will Burger essen – von mir aus. Es gibt für mich einen Veggieburger 😅

Wir sind auf Hawaii, hier ist auch „Fast Food“ teuer. Ein Veggieburger und 3 Standard-Menüs – 51 $. Zack – so schnell geht’s!

Gut gestärkt geht’s zurück zum Hafen. Jetzt passt auch die Uhrzeit und der Tourguide ruft unsere Namen auf. Nachdem alle da sind, geht’s auf das Boot. Schuhe müssen wir am Hafen lassen, diese kommen in eine große Kiste.

Auf dem Boot werden die Verhaltensregeln erklärt, jeder bekommt Schnorchelequipment und ein Neoprenshirt (wir haben eigene Schnorchelsachen und Neos dabei) und dann geht’s mit viel Musik, mittlerweile ist es zappenduster, raus aufs Meer.

Unser Tourguide ist ein Mix aus Daniel Craig und Captain Jack Sparrow, macht seine Witzchen und unterhält uns während der windigen Fahrt mit Anekdoten. Sehr witzig.

Wir fahren etwa 20-25 Minuten, als wir schon die ersten Boote vor hell leuchtendem Wasser sehen. Andere Touren sind bereits unterwegs und wir sehen die Schnorchler, wie sie sich an einem flach im Wasser liegenden „Gerüst“ festhalten und in die Tiefe schauen.

So ein wenig mulmig ist mir jetzt schon…

Wir ankern und bekommen die letzten Anweisungen, wie wir uns im Wasser zu verhalten haben. Wir sollen möglichst ruhig an unserem Platz im Wasser liegen und auf keinen Fall einen Manta anfassen – diese würden uns aber sehr wahrscheinlich berühren.

Ich befürchte schon, dass Sohnemann nach dem Satz einen Rückzieher macht, aber er zieht tapfer seinen Neo an und steigt dann vor uns über die Leiter ins schwarze Wasser.

Boa ist das gruselig!!! Man sieht nichts – gar nichts! In dieses schwarze Wasser soll ich nun auch rein???

Die Crew begleitet uns im Wasser, schnorchelt mit Surfbrett und Schwimmnudeln neben uns he rund weist uns einen Platz an dem im Wasser liegenden Gerüst zu, wo wir uns festhalten sollen. Sobald wir uns festhalten, bekommen wir eine Schwimmnudeln unter die Füße und wollen ruhig im Wasser liegen. Ich bin heilfroh, doch den Neo angezogen zu haben, denn das Wasser ist ziemlich frisch.

Ich kann gar nicht so schnell nach unten schauen, aber durch das helle Licht an unserem Gerüst, kann ich auf den Grund schauen (ich dachte, es wäre hier viel tiefer) und bevor ich mich orientieren kann, passiert es schon: ein riesiger Manta taucht direkt vot meiner Nase auf, schwimmt mir mit weit geöffnetem Maul entgegen und berührt mich mit seinen Flossen am Arm, während er sich auf den Rücken dreht und wieder abtaucht.

Ich quieke vor Schreck, meiner Tochter nebenan geht’s nicht anders. Boa, sind die groß!!!!

Und soooo nah! Ich bin komplett geflasht!

Einer nach dem anderen dreht seine Kreise direkt vor uns. Manchnal haben wir auch 2-3 Mantas gleichzeitig vor der Nase, so schnell kann ich gar nicht von rechts nach links schauen. Kaum taucht einer ab, ist der Nächste auf der anderen Seite schon wieder da. Der absolute Wahnsinn!!!!

Unser Guide sagte vorab, wenn wir von einem Manta berührt werden, hätten wir einen Wunsch frei. Ok, bei mir sind es bestimmt schon 40 Wünsche!

Sohnemann streicht nach 15 Minuten die Segel und wird von einem Guide zurück aufs Boot gebracht. Um uns herum verlassen die meisten Teilnehmer ebenfalls das Wasser und schwimmen zurück zum Boot. Bald sind wir fast alleine an unserem Gerüst. Wir halten 35 Minuten durch, dann bibbern und frieren wir doch ganz schön und schwimmen ebenfalls zurück. Nur wenige Hartgesottene halten es noch im Wasser 10 Minuten länger aus, dann schwimmen auch die Letzten zurück zum Boot.

Auf dem Boot gibt’s eine kurz heiße Dusche. Oh wie toll!!!

Danach schnell umziehen und ins Handtuch kuscheln. Was für ein Erlebnis!!!

Gegen 22 Uhr erreichen wir wieder den Hafen – natürlich wieder mit jeder Menge Musik und Sea Shantys. Soft Drinks und Knabberzeug gabs übrigens auch (diverse Chipssorten).

Nachdem wir unsere Schuhe alle gefunden haben, geht’s zurück ins Appartement. Was für ein mega cooles Erlebnis! Auf jeden Fall empfehlenswert!!!

USA

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