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Tag 09 – Bye Bye Maui – Aloha Big Island

31. Juli 2022

Heute steht der erste Inselwechsel an. Unser Flieger geht um 11:30. Von unseren Freunden haben wir von chaosartigen Zuständen am Flughafen gehört, man soll am besten 3h vor Abflug da sein. Sie sind schon vor einigen Tagen weitergeflogen und hatten wohl ziemlichen Stress am Airport. Ok, dann machen wir das auch so.

Nach der Mietwagenrückgabe fahren wir mit der Tram rüber zum Terminal. Es erwarten uns schon endlos lange Warteschlangen. Oje….

Man erklärt uns, dass wir unsere Boardingpässe direkt am Automaten ausdrucken müssen und dort auch unser Gepäck bezahlen müssen (das geht bei der Hawaiian nicht bei der Ticketbuchung, macht man immer erst vor Ort). Nachdem wir das erledigt haben, stellen wir uns in die Schlange und warten…und warten…. und warten.

Wir werden von einem Wartebereich in den nächsten geschleust – und wieder zurück zum Ausgangspunkt, nur dieses Mal auf der anderen Seite der Warteschlange. Ich komme mir vor wie im Freizeitpark. Gut, dass wir so früh da sind. Wir stehen über eine Stunde, bis wir endlich unsere Koffer abgeben können und durch die Security zum Gate kommen. Wenigstens rollt unser Hawaiian Flieger pünktlich ans Gate und wir starten mit wenigen Minuten Verspätung in Richtung Big Island. Hossassa!

Der Flug ist, neben den Flügen, die wir auf den Azoren unternommen haben, einer der kürzesten Flüge ever. Gefühlt gerade „oben“ angekommen, geht’s auch schon wieder runter. Vom Flieger aus sehen wir die Küste (Juhu, richtig Seite => 7 A B & 8 A B), die Lavafelder, die türkisfarbenen Buchten und landen dann gefühlt mitten im Lavafeld. Der Flughafen ist der Schnuckeligste, den ich je gesehen habe. Übertrifft sogar noch den der Malediven, Phuket & Punta Cana vor den 2000ern (da waren diese auch noch klein und schnuckelig – jetzt groß und kommerziell). Es ist ein „open Air“ Flughafen, alles ist offen. Die Gates sind überdachte Wartebereiche, das Gepäckband ist ebenfalls nur ein überdachter Bereich. Ach wie cool – zum Glück regnet es nicht…

Wir bekommen unsere Koffer zügig und stellen uns dann bei den Shuttlebussen für die Mietwagenfirmen an. Gefühlt haben alle Touristen um uns herum bei Avis & Budget gebucht, denn diese Shuttles sind jedes Mal rammelvoll. Wir müssen 3 Busse abwarten, dann können wir einsteigen und rollen bei Avis auf den Hof. Gebucht habe ich, wie auf allen Inseln, einen „Fullsize“ Wagen. Ich hätte gerne einen 4WD Wagen gebucht, aber die Preise dafür waren unverhältnismäßig teuer. Wir erkundigen uns trotzdem nach einem Upgrade auf einen 4WD. Man bietet uns diesen für eine Zusatzgebühr von satten 600 $ an…. Zusätzlich zum Mietwagen versteht sich! Wir zahlen jetzt für die Woche 330 € für einen Fullsize Wagen, da zahle ich doch nicht noch 600$ für einen 4WD obendrauf??? No way…

Schade, ich wäre schon gerne auf dem Mauna Kea gefahren, aber nicht für den Preis.

Man übergibt uns die Schlüssel und als ich zu dem angewiesenen Parkplatz gehe, erwartet uns dort nicht wie auf Maui eine Nissan Limousine, sondern ein GMC Terrain AWD SUV. UI! Surprise!!! Der kann auch 4WD! Wir freuen uns wie Bolle und fahren vom Hof Richtung Kailua-Kona, was uns mit einem heftigen Regenguss empfängt. Igittigitt. Dieser ist aber schnell vorbei, die Sonne zeigt sich aber (noch) nicht so wirklich.

Wir können erst ab 16 Uhr in unsere Wohnung, also jetzt zuerst Mittagessen, dann evtl was einkaufen und weiter. Das ist der Plan. Wir testen im Kona Commons Shopping Center ein „Ramen“ Restaurant und gehen danach zu Target gegenüber, um ein paar Schnäppchen zu suchen. Schwierig, aber wir finden ein paar Grundnahrungsmittel, die noch günstiger sind, als bei Walmart, ebenso Getränke und Wein.

Weiter geht’s zu Walmart für den Wocheneinkauf. Auch hier landet nur das Nötigste im Wagen – es wird diese Woche wohl häufiger Nudeln mit Soße und für unterwegs Bagels mit Käse geben…) und schwupps sind wieder 250 $ weg. Verrückt…

Es ist fast 16 Uhr, als wir zum White Sands Beach oder ach „Magic Sands Beach“ fahren, wo unser Appartement liegt.

Der Magic Sands Beach heißt so, weil der tolle weiße Sand des Strandes gerne mal über Nacht „verschwindet“ und dann – man weiß nie, wie lange es dauert – vom Meer wieder auf magische Weise angespült wird. Ich bete und hoffe, dass wir einen Strand vorfinden werden!!!

Wir beziehen unser Appartement im 1. Stock. Es handelt sich auch hier um eine 2 Schlafzimmer Wohnung. Wir haben einen großen Balkon mit Blick auf den Communitypool und BBQ Ecke. In einer großen Truhe auf dem Balkon finden wir mehrere Bodyboards, Schnorchelsets, Poolspielzeug etc., außerdem gibt es 2 große Kühlboxen, Sonnenschirme etc. für unterwegs. Sehr gut.

Wir erkunden die Anlage und dann geht’s direkt über die Straße zum Strand. Der ist gut besucht, aber zu meinem Entsetzen fehlt ein ganz wichtiger Bestandteil: der Sand!!!

Oh nein!!! Hier sieht es aus wie auf den Azoren im Schwimmbereich, da gibt’s auch nur Lavabecken zwischen den Felsen und keinen Sand. Wenige Verrückte tummeln sich in den Wellen vor den Felsen mit Bodyboards. Boa, die sind ja irre. Da sind nur Felsen am Ende der Wellen.

Mega enttäuscht gehen wir zurück in die Wohnung und wollen den Pool testen. Die Kids haben keine Lust und chillen lieber. Der Pool ist gut besucht – und das Wasser ist nicht klar sondern milchig. Hm…. Ob das so sein soll!?

Ich drehe ne kurze Runde und dusche dann schnell, so richtig einladend ist das nicht. Wir treffen einen deutschen Familienvater beim BBQ. Er erzählt, dass der Strand sich teilweise über Nacht ändert, gestern wäre Sand gewesen, davor Stein und weiter im Wechsel. Man wüsste nie, wie er morgens aussieht. Na super. Dann hoffe ich mal auf morgen.

Nach dem Abendessen auf dem Balkon besprechen wir kurz den nächsten Tag und fallen dann ziemlich kaputt ins Bett. Die Betten sind sehr bequem und: es gibt eine Klimaanlage 😉

USA

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