Abenteuer-Azoren

Familien-Azorenurlaub - ein Abenteuerurlaub dank Covid-19

Tag 16: Santa Barbara Beach

20. Juli 2020

Heute ist unser letzter Tag auf Sao Miguel, daher beschließen wir, den Tag entspannt im Santa Barbara Eco Beach Resort zu verbringen.

Neben Koffer packen wollen wir noch ein wenig am Strand Bodyboarden und Schwimmen gehen.

Leider erwartet uns am Strand die höchste Flut.

Die Wellen sind riesig und außer uns sind nur 2 Rettungsschwimmer am Strand.
Santa Barbara Beach

Oje - hier gehe ich auf gar keinen Fall mehr ins Wasser!

Der Gatte wagt sich mutig in die Wellen, ist aber im Endeffekt mehr unter als über Wasser und gibt irgendwann auf.

Wir sitzen noch eine Weile am Strand und entschließen uns dann, uns umzuziehen und zur Tuka Tula Bar zu spazieren.

Bevor wir zur Bar gehen, versuchen wir noch in rfahrung zu bringen, wo wir unsere 4 Bodyboards unterstellen können. Zwar dürfen wir sie kostenlos im Flieger transportieren, aber wir benötigen die Boards auf Pico nicht mehr und falls wir keinen Riesenkombi als Mietwagen bekommen, passen sie einfach nicht mehr ins Auto.

Für unsere letzte Nacht auf Sao Miguel habe ich ursprünglich ein kleines, günstiges Hotel für die letzte Nacht gebucht, da wir ja nur zum Übernachten dort sind, bevor unser Flieger nach Hause geht.

Kurz vor Abflug erfuhren wir aber, dass unsere Buchung an ein anderes Hotel weitergegeben wurde, da das gebuche Hotel scheinbar wegen Covid-19 nicht öffnen wird.

Also ein Upgrade ins 4**** Hotel Marina Atlantico - läuft! *grins*

Da der Flughafen pro Gepäckstück und Tag knapp 5 € berechnet (wären bei 4 Boards für 4 Tage 80 €, was die Boards nicht gekostet haben), erkundigen wir uns also im Hotel, ob wir evtl. die Boards dort stehen lassen können, bis wir wieder nach Sao Miguel kommen.

Die Dame am Telefon ist sehr nett und versichert uns, dass das natürlich kostenfrei möglich ist. Klasse! Das nenne ich Service!

Als wir wieder an den Strand kommen, weht die rote Flagge.

Ja, vernünftig. Die Brandung ist echt heftig!

Wir spazieren am Strand entlang zur Tuka Tula Bar und bewundern die Priele, die das Meer hier entstehen lässt.

So hoch kamen die Wellen wirklich nicht nicht, in der Zeit, in der wir hier am Strand waren.

Spaziergang zur Tuka Tula Bar
Spaziergang zur Tuka Tula Bar
So rihtig traut ich niemand ins Wasser

Am Strand vor der Bar weht komischerweise noch keine rote Flagge, daher stehen noch ein paar unentschlossene Urlauber vor den hohen Wellen.

Es traut sich aber niemand, hier schwimmen zu gehen.

Da das Wetter so schön ist und wir lieber den Wellen zuschauen wollen, setzen wir uns vor der Bar auf einige Stühle und blicken in die Brandung.

Ich trinke einen Latte Macchiato als wir bemerken, wie direkt vor uns eine riesige Welle bis über den Holzsteg, der das leichtere Laufen im Sand ermöglicht, schwappt und kurz darauf ein riesiges Stück Sandplateau mit sich reißt. Der Sand bricht einfach ab und es erscheinen viele schwarze Steine.

So muss sich auch der Strand Praia do Lombo Gordo in einen Steinstrand verwandet haben!

Wahnsinn! Im vergleich zu letzter Woche fehlen hier nun locker 10 m Strand!

Vergleich heute:

Strand heute: 20.07.20

Vergleich letzte Woche:

Strand am 15.07.20

Hoffentlich hat das Meer auch wieder etwas Sand da gelassen, sonst wird der Strand an der Stelle ganz schön eng.

Nachdem wir zurück im Resort sind, fahren wir noch einmal zu Marion und Dieter auf die Quinta Velha, um uns zu verabschieden und gleichzeitig meine Internetbekanntschaft samt Familie, die witzigerweise jetzt bei auf der Quint Velha wohnen, kennenzulernen.

Der Abend ist unheimlich lustig. Wir sitzen noch bis 23 Uhr bei Marion und Dieter mit der anderen Familie zusammen und amüsieren uns köstlich.

Wirklich schade, dass wir nicht noch länger hier auf Sao Miguel bleiben.

Zurück im Resort wird schnell der Rest in den Koffern verstaut. Unser Flieger geht morgen um 8 Uhr morgens.

Das heißt, wir müssen um 5:30 Uhr aufstehen, fertig packen, unser Frühstück abholen (wir bekommen Frühstück für unterwegs mit) und dann noch vorher zum Hotel Marina Atlantico fahren, um unsere 4 Bodyboards und einen Koffer schmutzige Wäsche abzuliefern.

Ok, klingt nach einem Plan.

Der frühe Vogel fängt den Wurm.....

Gute Nacht Sao Miguel!


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