A-trip-to-Kapo-Verde

Kapverden 2021

Ein paar Tage in Cidade Velha

Ich packte meine Sachen, nach einem weiteren leckeren Frühstück welches ich in meinem Gasthaus, einer wirklichen Oase in Plateau – Praia zu mir nahm. Begab mich zur Zentralen Aluguer „Sammeltaxi“ abfahrt stelle direkt unterhalb meines Gasthaueses am „Mercado de Sucupira“ Markt.

Nach kurzer suche fand ich schon das richtige Fahrzeug und man staune es ging nach 5 Minuten warte zeit schon los. Die Fahrt an sich war sehr angenehm und vor allem kurz. Ging es doch in nur gut 20 Minuten ins 15 km entfernte „Cidade Velha“. Ein kleiner beschaulicher Ort über dem noch immer das Alte „Fortaleza Real de Sao Filipe“ thront. Die Festung wurde im Jahre 1593 Fertiggestellt als Portugal zu Spanien gehörte.

So Friedlich und beschaulich wie das Örtchen sich heute zeigt, findet man hier doch eine eher Traurige Vergangenheit. Der Ort wurde von den ersten Portugiesischen Siedlern im Jahre 1461 angelegt, im Jahre 1466 erhält der Ort dann das Monopol als Umschlagplatz für den Sklavenhandel mit Westafrika. Heute findet man im Ortszentrum als Mahnmal noch den alten restaurierten Pranger.

Ansonsten scheint hier das Leben gemächlich dahin zu blädchern. Sucht man Ruhe und Gelassenheit darf man das Dörfchen nicht außer acht lassen. Und will man zwischendurch doch mal ein wenig Bewegung, empfiehlt sich eine kleine Wanderung ins Landesinnere. 

Die ersten 5 km waren eher unspektakulär und die Sonne brannte. Es ging entlang einer Neuen Straße bis man den Ort „Salineiro“ erreicht. Diesen durchquerte ich und ein bisschen mulmiges Gefühl stellte sich ein als scheinbar alle Aufmerksamkeit auf mich gerichtet war. Hörte und las ich doch schon vor Reiseantritt von hin und wieder vorkommenden Überfällen. Ich wurde jedoch herzlich willkommen geheißen und man zeigt mir sogar noch den weg.

Musste ich doch am ende des Ortes links in ein Tal absteigen, zuerst ein bisschen ungläubig tat ich dies und fand mich nach wenigen schritten im Garten Eden wieder ich bafand mich nun im "Miradouro do Salinero". Alles um mich war herrlich grün die Luft war frisch. Ich folgte nun einfach dem zur zeit ausgetrockneten Flussbett und stand nach weiteren 6 km wieder in der Idyllischen "Banana Street" im beschaulichen Ort „Cidade Velha“.

Kleiner Beigeschmack zum grünen Tal wurden wohl hier die Sklaven (gefangen) gehalten.

Heute ist es einfach nur Natur pur, ein Garten in dem man sich allein wähnt, würde man im verborgen nicht hin und wieder stimmen von den Bauern welche ich Äcker und Plantage bestellen hören.  

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