Tag 6, 30. April, Katherine Gorge
Ursprünglich war für heuet der dritte Tag Kakadu geplant, aber da dort nicht viel zu sehen und zu tun war, planten wir um. Denn eine der Hautattraktionen des Northern...

Veröffentlicht: 03.05.2026











Morgens um 6:45 zum Sonnenaufgang gingen wir los, auf eine 11km lange Wanderung mit Aussicht auf die Schlucht und durch den Busch. Es ging schnell zum ersten Aussichtspunkt hinauf, wo wir schon gestern Abend waren, dann gut 3km durch den Busch zu einem zweite, deutlich besseren Aussichtspunkt, und von dort 500m weiter in eine Seitenarm der Schlucht runter zu einem Felspool mit Wasserfall.
Die Aussichten waren herrlich: Der Fluss, die Schlucht, über die Schlucht fliegende Rabenkakadus. Auch sahen wir unser erstes Euro, ein Känguru in der Größe zwischen Wallaby und Riesenkänguru, auf Englisch Walleroo genannt. Es saß friedlich auf dem Weg. Hitze und Schwüle waren aber schlimm. Im Felspool konnten wir uns abkühlen und neugierige Fische beobachten, die an unseren Füßen knabberten. Danach ging es aber wieder die Schlucht hoch und ich war sofort wiederdurchgeschwitzt, was auf dem Rückweg nicht besser wurde. Nach drei drieviertel Stunden waren wir zurück, kühlten uns im Pool, bewunderten nochmals die Vogelwelt, frühstückten, und brachen dann auf.
Nun ging es weiter zum nur 125km entfernten Elsey Nationalpark, berühmt für seine warmen Quellen und vor allem der Kolonie einer weiteren Flughundart, der Kleinen Roten Flughunde, halb so groß wie der Schwarze Flughund. Abends soll es ein besonderes Spektakel geben, wenn die Flughunde runter zum Fluss zum Trinken stoßen, und dort Süßwasserkrokodile aus dem Wasser nach den Fliegern schnappen.
Alas, die Fortpflanzungssaison der Flughunde war längs vorbei und die Tiere waren schon abgewandert. Süßwasserkrokodile sollten wir auch keine sehen. Dafür war es heute heißer als je zuvor. So hielten wir Mittagsschlaf im vom Aircon gekühlten Camper, machten dann einen kurzen Spaziergang am Fluß entlang, um zum Sonnenuntergang im Steinpool im tropischen Palmenwald zu ruhen. Zum Glück war das Wasser aus det heißen Quelle, die hier entspringt, nicht zu heiß, sondern angenehm. Und wir waren rechtzeitig am Camper zurück, als ein Tropenregen herunterprasselte.
