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Herbstwanderung!?!

Veröffentlicht: 07.09.2025

    mit Hund!


Meteorologisch war schon Herbst – gefühlt noch Sommer. Aber jedem Wandertag mit unseren Guides Michaela und Thomas geht eine sorgfältige Planung voraus. Es wird geklärt, ob an der geplanten Strecke alles in Ordnung ist; ob Festival oder größere Aktivitäten geplant sind an dem vorgesehenen Termin; dann muss ein anderer Tag gewählt werden.

Wir hatten Glück; das Glücksgefühle-Festival in Hockenheim beginnt erst nächste Woche und von einem Rennen auf dem Hockenheimring war keine Rede. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns: zu Beginn der Tour noch etwas frisch in Wald und Flur, dann Sonnenschein und leichte Brise. Schönes Wanderwetter.


Startpunkt war der Bahnhof in Hockenheim für unsere etwas kleinere Gruppe plus Hund Sina. Durchs ehemalige Landesgartenschaugelände, das heute noch eine wunderschöne Parkanlage ist, ging es an einer Skate-Anlage vorbei und unter der Autobahn hindurch in den Wald, nahe der ehemaligen Ostkurve des Hockenheimrings und dann über den Hardtbach. Der Fuhrmannsweg und ein langer Pfad, kurpfälzische Pädle, brachte uns weiter durch den Wald Richtung Oftersheim. Viele Radfahrende waren unterwegs und auch Menschen mit Pferd. Pferd und Besitzer gingen einträchtig ohne Sattel spazieren. Immerhin hatte das Pferd gegen die zu erwartenden Mücken eine Maske auf.


Kosakenbuckel hieß die erste von mehreren Dünen, zur höchsten von ihnen hatten wir einen „Aufstieg“ von 22 Metern zu bewältigen. Binnendünen werden die Sandberge aus geologischer Vergangenheit auch genannt, im Gegesatz zu den Dünen an der Küste. Die Oftersheimer Dünen sind die höchsten Baden-Württembergs. Ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet, in dem weiße Rinder mit schwarzem Maul, schwarzen Ohren und schwarzen Vorderhufen die Landschaft frei halten. Ganz friedlich schauten sie sich die Wandergruppe an und ließen sich ohne Honorar fotografieren. Auf dem Aussichtspunkt der Düne, genannt der „Feldherrenhügel“, stand eine Bank und wir konnten bei einer kleinen Pause einen Blick auf das gegenüberliegende Heidelberg werfen. Hatte ich nicht so nah vermutet.


Dann ging es noch einige Kilometer weiter talwärts am Kleintierzuchtverein Schwetzinger Hardt vorbei zur Gaststätte LANDHOF. Diese Restaurant befindet sich im Oftersheimer Ortsteil Hardtwaldsiedlung. Für unsere Gruppe war eine festliche Tafel gerichtet und Michaela und Thomas hatten eine kleinere Menükarte zusammengestellt.


Alles las sich lecker und stellte sich als superlecker heraus. Meine Portion Ravioli gefüllt mit Pecorino und Feige in Salbeibutter mit Spinat und kleinen Tomaten war wirklich sehr gut. Leider konnte ich keine kleine Portion wählen, deshalb wurde mein Teller leider nicht leer. Und die Reste auf die Wanderung mitzunehmen, lehnte ich ab. Es ist wie mit dem am Urlaubsort sehr leckeren Wein: vor Ort gekauft und später daheim schmeckt er nicht mal halb so gut. Also vor Ort genießen und mit schwerem Herzen den Rest zurückgeben. Einen Espresso noch auf der Terrasse, dann machten wir uns auf den Rückweg nach Hockenheim.


Am Ziel mochte sich eine kleine Gruppe noch nicht trennen, sondern fand sich noch auf der Terrasse des JOHANNESHOF-STADTLADENS bei Eis, Bier oder Kuchen ein. Auch das Lädchen selbst hat sich gelohnt. An einem Sonntag nach 17.30 Uhr noch ein solches Angebot von frischem Obst und Gemüse dazu noch Kuchen zu bekommen: traumhaft.


Nach insgesamt 17,7 Kilometern machten sich dann auch die restlichen Teilnehmenden auf den Heimweg und ich sage:


DANKE Michaela und Thomas


Bis bald!

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