Fast alleine am Strand
Sonnenschein schon um 6
Uhr, da konnte ich noch einen Spaziergang vor dem Frühstück
unternehmen. Einen Hühnergott hatte ich noch immer nicht gefunden,
Bernstein oder Donnerkeil erst recht nicht.
Es war schon recht
warm, dafür sehr wenige Menschen mit und ohne Hund unterwegs. Jede
Menge Tierkinder hatten noch ihre Ruhe und durften ohne Eltern in der
Trave „frühstücken“. Eine Gans stand in Qi Gong Position auf
einem Bein und hielt Wache bei schlafenden Artgenossen. Mama Schwan
putzte sich das Gefieder, während die mutigsten aus der Familie
alles an den Stegen auf Fressbares untersuchten.
An der Strandpromenade
probierte ein Traktorfahrer sich in der Kunst, einen sogenannten
Zengarten (Sandmalereien) zu erstellen. Sah lustig aus – auch das
Ergebnis. Leider war der Strand bis zur Wasserkante abgeräumt
worden. Keine Möglichkeit einen Hühnergott oder ähnliches zu
finden.
Kleine Unterhaltung mit
einer jungen Frau, die auf dem Dreimaster ALBATROS einige Tage
verbrachte. Kein Ausruhen – richtig Arbeiten! Einschließlich
Nachtwache! Wäre wohl nichts für mich, so richtig an Tauen zu
zerren und später alle Segel wieder einrollen. In der Kombüse als
Schnippelhilfe – das könnte ich mir vorstellen – solange es
keine stürmische See gibt.
Dann noch einige Fotos
gemacht und zum Frühstück zurück in den DEUTSCHEN KAISER, Koffer
gepackt und der Ostsee und dem sehr warmen Wetter TSCHÜSS gesagt.
Bis bald!