Veröffentlicht: 04.02.2026














-und dann kam der Regen!
Der Tag begann gar nicht so schlecht. Erneut lagen zwei Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Hell erleuchtet waren sie in der Dunkelheit gut zu erkennen.
Heute kein Termin für uns in der Frühe; also ausschlafen und dann zum Frühstück.
Wir meldeten uns noch für eine Levada-Wanderung am nächsten Tag an, dann wollten wir einen Spaziergang am Meer entlang unternehmen. Mit dem Bus 05A sollte es zum Start ins Hotelviertel Funchals gehen. Allerdings verbrachten wir mit der Suche nach der richtigen Bushaltestelle einige Zeit. Immerhin hatte die Suche Erfolg und ein kleiner Elektrobus brachte uns ans Ziel. Das die vielen Besucher der Stadt Funchal irgendwo wohnen müssen, ist mir auch klar.
Aber so viele unterschiedliche Hotels und Apartmenthäuser hatte ich nicht erwartet. Vom ehrwürdigen Hotel Reid's bis zu modernen Glaspalästen war alles dabei. Sogar Palmen auf dem Dach. Im Erdgeschoss sind oft Gaststätten und Läden angesiedelt.
Die Auswahl der angebotenen Gastronomie war sehr vielfältig: Pizza und Pasta; Burger & Co; Ramen und Sushi sowie viele Fischlokale unterschiedlicher Art.
Uns zog es gleich zum Wasser, obwohl der Himmel Regen versprach. Der folgte dann auch wenige Augenblicke später. Sehr sanft zwar, aber nass ist nass. Zum Glück gab es beim Meeresschwimmbecken nicht nur Souvenirs, sondern auch eine überdachte Bar. Bica geht immer und Pommes auch. Dort konnten wir eine Weile im Trockenen sitzen. Das Meer war zwar nebenan, aber durch die Wetterschutzplanen kaum zu sehen.
Eine kurze trockene Phase nutzten wir, um doch noch ein Stück auf der Promenade zu spazieren und die Brandung zu bewundern. Beeindruckend, mit welcher Wucht das Wasser auf die Steine und gegen die Ufermauern geschleudert wurde.
Leider begann es wieder zu regnen. Wir verschoben die Wanderung auf einen anderen Tag, nahmen den Bus zurück in die Innenstadt und besuchten noch zwei öffentlichen Parks. In einem wurden die vielen Weihnachtslichterketten von den Bäumen genommen und gut verpackt.
Dann also wieder bergauf zum Hotel, um dem Knie etwas Ruhe zu gönnen. Mal schauen, wo wir heute Abend dann etwas essen werden. Angeboten wird hier ja wirklich viel.
Bis bald!