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Die Levada Wanderung

Veröffentlicht: 05.02.2026

Levada-Wanderung


Es war eine sehr stürmische Nacht in Funchal. Morgens parkte das nächste Kreuzfahrtschiff im Hafen ein. Der Himmel klarte immer mehr auf, einige Möwen zogen ihre Kreise und ein bisschen Regenbogen war zu erkennen. Das waren gute Vorzeichen für einen regenfreien Wandertag.

Der kleine Bus war fast schon voll, als wir einstiegen. Nur noch zwei weitere Wanderer sammelte der Busfahrer später ein. Dann ging es vorbei am Flughafen und unter der tollen Landebahn hindurch nach Machico. Hier startete die Tour.

Der Wanderführer war recht zügig unterwegs, lieferte aber immer wieder Erklärungen über verschiedene Pflanzen am Wegesrand; auch zu den Levadas gab es einiges zu erfahren. Selbst in ganz kleinen Gärten werden hier Avocados, Mispeln, Mangos, Papayas und Zuckerrohr angepflanzt. Wir konnten auch die Pflanzung neuer Süßkartoffeln beobachten.

Die werden hier an der Südseite der Insel viermal im Jahr geerntet.

Vieh gab es nicht zu sehen. Nur vier Ziegen ruhten sich im hohen Farn aus, eine kleine Katze saß in ihrer Nähe, Hähne waren – wie auch Hunde – immer wieder zu hören.

Diese Wanderung erforderte keine besondere Kondition; sie war ohne besondere Steigung gut zu bewältigen. Einen Hinweis fand ich besonders interessant: Die Häuser am Ende der Wanderung haben keinen Zugang zu den Straßen im Ort weiter unten. Dafür müsse wirklich alles – von Lebensmittel bis zu Möbeln - über die vielen Treppenstufen zum jeweiligen Haus gebracht werden. Autos würden im Tal abgestellt. Ob schöne Aussicht und ruhige Lage die tägliche Anstrengung aufwiegen? 

Es gab zum Abschluss in der kleinen Bar noch einen Bica oder ein Bier, dann eine Straße mit viel Gefälle zum Bus zurück nach Funchal.

Kurz ausruhen und dann auf die Suche nach einem Bus nach S. Cruz gemacht, leider vergeblich. Also ein Spaziergang zum Supermarkt, um einen Zimtapfel zu kaufen. Bin gespannt, wie dieser schmeckt. Nach einem Aperitivo standen wir pünktlich zur Öffnungszeit vor der Bar Nr. 5. Nach wenigen Minuten waren alle Stühle besetzt. Ich entschied mich für Reis mit Meeresfrüchten. Vorher ein Bolo d0 Caco, ein Fladenbrot, das mit  Knoblauchbutter bestrichen wird. War wirklich super und auch erstaunlich viel. Und draußen warteten schon die nächsten Gäste.

Dann zurück zum Hotel – einen Gute-Nacht-Trunk genossen und ab ind Zimmer. Morgen müssen wir schon um 8:15 Uhr vorm Haus stehen, um einen Ausflug zu unternehmen.

Bis bald!

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