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2025-03-05 Westküste, Süden

Veröffentlicht: 06.03.2025

Unterkunft
Welcome Flat Hut
Zelt · West Coast, Südinsel
Tour
Wanderung zum Roberts Point
Wanderung · 4h
Spaziergang
Welcome Flat Hut → … → Lake Mapourika
45 km · HW6
Unterkunft
Campingplatz Fox
Zelt · Fox Glacier
Unterkunft
Campingplatz Lake Mapourika
Zelt · Lake Mapourika
Attraktion
Fox Glacier Aussichtspunkt
Fox Glacier, Neuseeland
Attraktion
Welcome Flat Hot Pools
West Coast, Südinsel, Neuseeland
Sehenswert
Haast Pass
West Coast, Südinsel, Neuseeland

5.3.25 Makarora->Pleasant Flat, 38km, 350hm. Ich starte mit dem Sonnengruß auf der Terrasse, packe den Rucksack und mache mir dann wieder zwei Spiegeleier. Christine kommt vor ihrem meeting und wir verabschieden uns schon einmal. Als Dankeschön möchte sie mir auch 50$ geben, die ich aber gar nicht haben möchte. Nachdem ich mich in das Wwoofing Buch eingetragen habe, lege ich den Schein dort hinein. Als ich von der Toilette wiederkomme legen wieder 50 Dollar auf meinem Platz am Tisch. Ich denke Christina hat den Schein gefunden, aber es ist ein zweiter Schein, den John mir zukommen lassen möchte. Ich bedanke mich noch einmal, lasse aber das Geld dort. Mögen sie es Leuten geben, die es nötiger haben. Ich starte bei Sonnenschein. Ein, zwei Wolken hängen noch in den Bergen. Den ersten Stopp mache ich nach zehn Kilometern bei dem blue Pools. 1,6 Kilometer sind sie vom Parkplatz entfernt. Ich habe keine Lust zu laufen, und fahre verbotener Weise mit dem Fahrrad. Der Weg endet am Bückenkopf. Beide Brücken sind gesperrt und werden renoviert. Ich suche mir einen Stock und warte oberhalb der Brücke durch den Fluss. Auf einem kleinen Pfad gehe ich durch den Wald Fluss abwärts, bis ich wieder auf dem Weg komme. Ein weiteres Pärchen ist unterhalb durch den Fluss gegangen, die anderen Leute kehren alle um. Je nach Sonnenstand und Blickwinkel leuchten die beiden Flüsse, die hier zusammenkommen, wirklich wunderbar blau. Als ich wieder zurück durch den Fluss warte empfängt mich an Bauarbeiter und begleitet mich bis zur Absperrung. Nun geht es gut 200 Meter hoch zum Haast Pass. Ein halbstündiger Fußweg führt zu einem Ausguck. Ich blicke auf den Mt. Brewster, 2516m. Hinterm Pass gibt es zwei Wasserfälle, die unweit der Straße liegen.

Im Flussbett haben die Leute runde Steine aufgestapelt und ich beobachte die anderen Touristen, während ich etwas essen. Ich folge dem Bach, der sich wild und grün ins Tal ergießt. Die Abfahrt ist steil und es kommen mir viele Radfahrer entgegen. Am Campingplatz Pleasant Flat hat man vom Fluss aus so einen schönen Blick auf schneebedeckte Berge, dass ich beschließe hier zu bleiben um den Blick bei Sonnenuntergang zu genießen. So baue ich schon um 16h das Zelt bei einer Sitzgruppe auf, gehe schon mal einmal zum Fluss, um Fotos zu machen und koche dann. Immer wieder kommen Sandflies vorbei. Zuerst sprühe ich mich ein, später, als die Sonne hinter dem Bergen verschwindet, ziehe ich mir lange Sachen über. Ich finde wieder ein Camper, der meine Powerbank auflädt. Ihn treffe ich zum Sonnenuntergang dann auch auf der Brücke. Nun wird es deutlich kühler und feucht, Zeit zum schlafen.

6.3.25 Pleasant Flat->Haast->Lake Paringa, 96km, 530hm. Heute morgen ist das feucht und kühl, nur 8 Grad. Schon um 7:20h starte ich untertief hängenden Wolken das Haasttal hinab. Es ist windstill und das Rad läuft gut. Unterwegs telefoniere ich mit Ludwig und halte dabei nach einem Frühstücksplatz Ausschau. Finde aber noch keinen und fahre bis zum Supermarkt in Haast durch. Der Supermarkt ist relativ klein, hat aber alles was ich brauche, außer einzelnes Dosenbier. Alles ist deutlich teurer als in Wanaka. Nur die zwei Liter Packung Eis ist zum gleichen Preis zu haben. Dann nehme ich mir doch eine zum Mittagessen mit. Das würde ich gerne am Strand essen, aber hier gibt es keinen direkten Zugang. Ich versuche es bei einer Weide, bleibe aber in Brombeeren stecken. So esse ich die Hälfte des Eises unter den windschiefen Bäumen bis mich die Kirbelmücken wieder zu sehr ärgern. Ein paar Kilometer weiter stoppe ich beim Ship Creek Beach. Hier gibt es einen kleinen Wanderweg zum Dünen See. Dann lege ich mich in den Schatten am Strand und versuche ein Nickerchen. Die Wellen am Strand sind ganz schön hoch, so dass ich mich nicht hinein traue, aber zumindest die Füße tauchen mal einmal in die Tasmansee ein. Nun kommt ein längerer Anstieg auf 140m, zum Aussichtspunkt Knights Point mit Blick auf einige Felsen im Meer. Auch hier ärgern die kleinen Mücken wieder die Touristen und ich kann nicht in Ruhe mein Brot essen. Nach der Abfahrt geht es am Moeraki Lake entlang und dann noch 15km rüber zum Lake Paringa. Dann sind die 95km geschafft! Nur gut, dass mir heute der Wind gut gesonnen war. Bei der Sitzgruppe am Campingplatz haben sich die Radfahrer getroffen. Kurzes Hallo, dann gehe ich ihn voran zur Zeit Wiese. Ruckzuck stehen die kleinen Zelte auf der Wiese am See. Für die Camper stehen tatsächlich nummerierte Stellplätze bereit. Als erstes gehe ich direkt einmal schwimmen. Dabei stoße ich mehrfach gegen etwas weiches. Ich habe das Gefühl, dass da ein großer Fisch ist. Das Wasser ist aber so trüb, so dass ich nichts sehen kann. Ich diktiere das Tagebuch von gestern und gehe dann zum Kochen. Die anderen Radfahrer sitzen zusammen an einem Tisch, da ist für mich aber kein Platz mehr. Am dritten Tisch sitzt Mutter mit Tochter aus Deutschland und wir kommen etwas ins Gespräch. Heute brate ich die Fischstäbchen und den Reis separat. Das schmeckt eindeutig besser. Auf dem Rückweg hole ich die Powerbank beim Camper ab. Sie hat 94%. Das muss für drei Tage reichen, wenn ich morgen auf den Copland Treck gehe.


7.3.25 Lake Paringa->Copland Treck, 45km, 130hm und 9,5km, 140hm. Dichter Nebel steht über dem See. Von den Radfahrern bin ich der erste, der losfährt. Die anderen haben sich zum Frühstück wieder am Tisch getroffen. Sie sind aber auch alle in der anderen Richtung unterwegs, so dass ich keinen Mitfahrer finden kann. Es ist Magic durch die nebelverzauberte Landschaft zu fahren. An den Zäunen leuchten unzählige unzählige Spinnenweben im Gegenlicht. Der braun gebrannte Russel kommt mir mit seinem Rad entgegen und hält für einen Augenblick. Die erste Pause mache ich mit dem Müsli am Strand. Ein Stück weiter am Outlook Bruce Bay steht ein Caravan hinter dem anderen am Straßenrand. Am Ende der Bay ist noch ein Parkplatz und dahinter ein schöner Strandabschnitt. Ein Pärchen ist im Wasser und ich will es ihnen gleich tun, obwohl ich mir heute noch ein ganzes Stück Wanderweg vorgenommen habe und die Uhr im Auge behalten muss. Aber am Meer vorbeizufahren und gar nicht hineinzugehen, das geht ja auch nicht! Das Wasser ist so kühl, das es gerade noch okay hineinzugehen. Ich bleibe aber nur 15 Minuten im Wasser. Die Sonne wärmt mich schnell wieder auf. Nun entfernt sich die Straße wieder von der Tasmansee und ich erreiche um 13:30 Uhr den Wanderparkplatz hinter der großen Hängebrücke über den Karangarua River. Auf einem Rasenstück lege ich das Zelt zum Trocknen in die Sonne und packe beide Rucksäcke leer um sie neu zu bestücken. Die rote Tasche und den kleine Rucksack packe ich in Müllbeutel aufs Fahrrad und stelle es am überdachten Infostand ab. Der Wanderrucksack ist nun deutlich schwerer als beim Treck am Mt Cook, weil ich mehr Lebensmittel und Kochsachen mit habe. Der Weg ist super ausgebaut und leicht zu gehen. Er folgt dem Fluss durch den Dschungel. Immer wieder leuchtet der Karangarua River türkisblau durch die grünen Fahnenbäume. Insgesamt kommen mir 40 Leute entgegen. Nur zwei einzelwanderer darunter, zweimal drei Leute, ansonsten alles Pärchen. Auch wenn ich in der angegebenen Zeit voran komme, ist mir schnell klar, dass mir der Weg bis zum Campingplatz bei der Welcome Flat Hut soweit ist. Nach zwei Pausen und insgesamt vier Stunden erreiche ich die Architect Creek Hut. Ärgerlich ist, dass ich mir 500 Meter vor dem Ziel an einem Felsen die Wunde am schienenbein wieder aufreiße. Die Hütte hat zwei Betten und niemand ist hier. Wie erhofft ist auch eine Campingmöglichkeit bei der Hütte. Ich baue das Zelt auf der kurz gemähten Wiese auf, und hole Wasser aus dem nahen kleinen Bach. Dann wärme ich die restlichen Fischstäbchen und den Reis von gestern auf. Ein paar Sandflies sind auch hier, lasse mich aber in Ruhe essen, nachdem ich die lange Hose angezogen und die Arme eingesprüht habe. Nach dem Essen mache ich einen Nickerchen im Zelt und komme nicht mehr heraus, weil es schon dunkel wird. Der Tag war auch wieder anstrengend und zu liegen tut mir gut. Ich sortiere noch die Bilder und esse etwas Schokolade mit Whisky und schlafe dann wieder ein. Kurz nach 2h werde ich wieder wach. Die ganzen Stiche jucken und ich muss aufpassen, dass ich nicht zu kratzen anfange. Ich diktiere noch diesen Text und drehe mich dann wieder um.


8.3.25 Copland, Architect Creek Hut-> Welcome Flat Hut, 7km, 300hm. Das Zelt ist vom Tau recht feucht, als ich einpacke. Ich nutze die Toilette und mache den Sonnengruß. Um 8h starte ich und treffe direkt unterhalb der Hütte auf ein Reh, das aber sofort im Gehölzt verschwunden ist. Der Weg ist weder wunderbar angelegt. Da steckt viel Arbeit drin. Wer die wohl verrichtet hat? Es geht weiter den Fluss hinauf und die kleine Seitenflüsse werden mit Brücken überwunden. Einige Hängebrücken machen ihrem englischen Namen alle Ehre: Swingbridge. Um 9:30h mache ich an einer weiteren Brücke meine Müslispause. Nun kommen mir richtig viele Leute entgegen (42). Es sind deutlich mehr Frauen unterwegs als Männer, auch ein kleines Baby ist dabei. Der Weg heute ist einiges anstrengender, weil es mehr bergauf geht. Gerade als ich auf dem Handy gucken will, wie weit es denn noch ist, kommt der Hinweis, Welcome Flat Hut->2min. Die Hütte ist echt groß. Ich halte nach Bruce, dem Ranger, Ausschau und finde ihn mit Putzsachen in der Hand. Er fragt natürlich nach meiner Reservierung und er erzählt dann so viel, dass ich nichts verstehe. Vermutlich hat er Späße gemacht, doch letztendlich kann ich mir für 15 Dollar einen der Plätze aussuchen. Ich wähle einen sonnigen mit Bergblick. Mal schauen wie sich das Wetter noch entwickelt. Nachdem das Zelt steht, gehe ich zum heißen Pool. Es gibt drei Becken die angenehm warm sind und die ich für mich alleine habe. Dann lege ich mich für ein Nickerchen ins Zelt. Nun will ich noch einen Spaziergang machen und treffe Bruce im Gespräch mit zwei Deutschen. Wieder verstehe ich ihn nicht, bekomme aber eine Übersetzung. Es fängt leicht an zu regnen und ich weiß nicht recht ob ich wirklich losgehen soll. Viel laufen will ich auf jeden Fall nicht, nur etwas das Tal erkunden. Am ersten Bach mache ich Mittagspause mit Brot und Wurst. Anschließend gehe ich ins Flussbett. Dort treffe ich zuerst Bruce, der Feuerholz geholt hat und baue dann eine kleine Steinsäule. Der Fluss hat steile Abbruchkanten geschaffen. Dort oben setze ich mich. Es fängt leicht an zu regnen und ich hocke mich unter den Poncho. Ein schwarz-weißer Vogel, ähnlich einer Meise, schaut immer wieder mal vorbei. Leider so kurz, dass ich ihn kaum fotografieren kann. Dann sehe ich noch ein paar Gänse, sie ziehen mit dem Regen weiter. Als ich zurück bin, schaue ich kurz in die Hütte hinein. An drei Tischen sitzen Leute und niemand schaut vom Handy oder Buch auf. Ich finde es auch nicht gemütlich, deshalb koche ich lieber am Zelt mit Blick auf die Berge. Das einzige was nervt, sind die kleinen Mücken. Obwohl ich mich lang angezogen habe, finden Sie noch immer ein Stück Haut, im Nacken oder auf dem Handrücken. Dabei sind die Temperaturen so angenehm, dass man locker in kurzer Hose und T-Shirt sitzen könnte. Nach dem Essen gehe ich noch mal zum Pool und in das heiße Wasser. Lange kann man es hier gar nicht aushalten, aber es entspannt schön. Im Zelt gehe ich erst einmal auf Sandflyfang. Dann gibt es Nachtisch und ich lade die Bilder aufs Handy. Den Block kann ich nicht bearbeiten, weil es hier keinen Empfang gibt. Inzwischen ist es schon um 21 Uhr richtig dunkel, der Sommer geht langsam vorbei.

9.3.25 Welcome Flat Hut->Fox. Mit dem ersten Sonnenlicht packe ich meine Sachen und gehe dann noch in den heißen Pool. Dort bin ich der erste, aber nicht lange. Über dem Wasser ist Dampf, und rundherum die Berge bekommen langsam Sonne. 7 Stunden ist die angegebene Zeit für den Rückweg, die ich auch brauchen werde. Nach drei Stunden erreiche ich die Architekthütte und mache ein Stück weiter am Fluss Frühstückspause. Als ich das Handy starte, das über Nacht an der Powerbank gehangen hat, wird der Bildschirm plötzlich schwarz und nichts geht mehr. Oh je, und das mitten im nirgendwo. Für heute habe ich die Karte noch im Kopf, aber wie es dann weitergeht muss ich schauen. Der Fluss leuchtet wunderschön blau. An einer Stelle mit einem großen ausgewaschenen Felsen mache ich noch einmal Pause. Ein Pärchen frage ich wegen meines Handys um Hilfe. Aber sie kennen auch keinen Trick und mache mir Hoffnung, dass in Franz-Josef ein Laden ist. Um 15:15h bin ich am Fahrrad und brauche fast eine Stunde um das Zelt zu trocknen und alles wiederum zu packen. Trotz strahlendem Sonnenschein muss ich mich lang anziehen und schwitzen, die Sandflies fallen so über mich her. Nun geht es wieder auf dem HW6 nach Norden. Ca 30 km sind es bis nach Fox. Ohne Handy weiß ich das nicht so genau. Ich habe mir gemerkt, dass es dort ein Supermarkt und ein Campingplatz gibt. Am Fluss, der vom Fox Gletscher kommt, treffe ich zwei Radfahrer. Sie fahren auch nach Norden und wollen auch auf den Campingplatz, aber vorher noch zu einem Aussichtspunkt. Das wäre ja schön, wenn wir morgen zusammen radeln könnten. Aber leider werde ich die beiden nicht wiedersehen. Ich kaufe für heute und morgen früh ein und finde einen schönen Stellplatz neben einer Sitzgruppe auf dem Campingplatz. Noch lassen mich die Mücken in Ruhe und ich genieße ein Bier im Sonnenschein. Leider werde ich, nach Auskunft an der Rezeption, erst in Greymouth mein Handy reparieren lassen können. Bis dahin sind es 200km, also mindestens drei Tagesetappen. Wie kann ich nun Gerlinde und Hubert treffen. Und hoffentlich machen sich Ulla, Linda und Johanna keine Sorgen, wenn sie so lange nichts von mir hören. Ich koche und esse in der Küche, und gehen nur für einen Sonnenuntergangsfoto zu den Mücken. Eine junge Frau kann ich überreden, Ulla eine Nachricht über WhatsApp zukommen zu lassen. Nun erstmal schlafen und schauen wie es morgen weitergeht.

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10.3.25 Fox-> Franz-Josef/Lake Mapourika, 45km, 600hm + 4std Wandern. Die Nacht schlafe ich nicht gut. Trotz Ohrenstöpsel höre ich immer wieder die Luftmatratze vom Nachbarzelt knarschen. Um 6 Uhr ziehe ich mich an und fahre mit Stirnlampe zum Aussichtspunkt auf den Fox Gletscher. Zuerst nehme ich den Weg, den die beiden Radfahrer gestern Abend genommen haben. Doch hier kann man nur auf dem Fluss gucken. Also wieder zurück und auf der anderen Seite der Brücke das Teil hinein. Bis auf eine steile Stelle ist der Weg gut zu fahren. Ich komme an den Lattenzaun am Ende der Welt, aber kein Old Shourhand hier. Der Gletscher ist noch weit entfernt und über ihm wird eine Wolke von unten rot angeleuchtet. Wieder auf dem Campingplatz setze ich mich in die Sonne, trinke einen Chai-Tee und esse dazu Brot. Ich habe das Zelt in die Sonne versetzt, und dort kann es währenddessen trocknen. Ich warte dass die beiden Frauen wach werden. Sie sagen mir, dass Ulla Bescheid weiß und geantwortet hat. Ein weiteres Telefongespräch über ihr Handy ist leider nicht möglich. Ich spreche die Motorradfahrer im Nachbarzelt an, doch plötzlich tut sich weder was auf meinem Bildschirm. 0% werden angezeigt. So hänge ich das Handy an die Steckdose und freue mich, dass es wieder funktioniert! Während es lädt, rasiere ich mich etwas. Es ist schon 11:30h als ich den Campingplatz verlassen. Die Straße nach Franz-Josef für in zwei Anstiegen über den Berg, wofür ich zwei Stunden benötige. Inzwischen habe ich mit Hubert telefoniert und wir haben uns für morgen verabredet. Ich schlage vor, dass wir dann gemeinsam auf den Alex Knob gehen, aber Hubert weiß, dass für morgen Regen angesagt ist. So entschließe ich mich noch heute auf den anderen Aussichtspunkt zum Roberts Point zu gehen. Als ich um 14h am Parkplatz stehe, sehe ich erstens, dass ich zu weit gefahren bin, und zweitens, dass die Wanderung mit fünfeinhalb Stunden angegeben ist. Ich will aber auch noch bis um 19 Uhr in den Supermarkt. So fahre ich über den Fußweg zum Startpunkt und versuche die Wanderung vier Stunden zu schaffen. Heute habe ich ja kein Gepäck und komme gut voran. Der Weg führt am Hang entlang, und ist gut ausgebaut. Unterwegs gibt es vier Hängebrücken und eine lange Stiege am Felsen entlang. Tatsächlich bin ich nach weniger als zwei Stunden am Aussichtspunkt. Die Gipfel sind in Wolken, aber über dem Gletscher ist sogar etwas blauer Himmel. Außer mir sind nur junge Leute hier. Vier junge Männer ist es heiß, sie sitzen mit nackten Oberkörper. Ein Kea kommt vorbeigeflogen und es zieht sich langsam zu. Um 16:30h mache ich mich wieder auf den Rückweg und zwischendrin nieselt es etwas. Tatsächlich kommen mir noch Leute entgegen, sie werden nicht mehr viel sehen können und vielleicht sogar auf dem Rückweg in die Dunkelheit geraten. Ich bin um 18h am Fahrrad und habe nun keine Eile mehr. Nach dem Einkauf fahre ich mit vollen Taschen noch 13 Kilometer zum Lake Mapourika. Eine junge Frau hat schon ihr Zelt neben der Tischgruppe aufgebaut. Ich stelle mich auf die andere Seite das Tisches. Als erstes muss ich mich wieder mit langer Kleidung gegen die Mücken schützen. Ich überlege noch schwimmen zu gehen, aber es wird schon dunkel und ich will noch kochen. Heute gibt es Kochschinken mit Zucchini und Tomate und dazu in Ei gebratene Nudeln. Lecker.

Auf einen Blick

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Wetter
Sommer
Begleitung
Allein
AbenteuerlichAbseits der Pfade
  • Zeltplatz am Welcome Flat Hut mit heißen Pools
  • Wanderung zum Roberts Point bei Franz Josef
  • Fahrt auf dem HW6 entlang der Westküste
  • Übernachtung am Lake Mapourika
  • Begegnung mit Bruce und anderen Reisenden
ZeltPonchoStirnlampePowerbankFahrrad
NaturRoadtripAbenteuerTransit
  • Zeltplatz Welcome Flat15 $
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