Cabo de Gata
Kilometerstand: unverändert Gestern am Strand hatten wir uns überlegt, dass hier eine schöne Gegend zum Wandern wäre und beschlossen einfach noch eine Nacht länger zu bleiben. Zum


Veröffentlicht: 03.11.2026
Kilometerstand: 163173
Wir brauchten mal wieder einen Stellplatz mit Services. Nachdem wir die letzten zwei Nächte auf einem Parkplatz geschlafen hatten, war unser Wassertank fast leer und die Abwassertanks fast voll. Sicher hätten wir - bei sparsamer Lebensweise - noch einen Tag so bleiben können, aber wir wollten auch Wäsche waschen.
So fuhren wir heute nach dem Frühstück eine Viertelstunde zum nächsten Camperplatz und checkten dort ein. Weiter wollten wir nicht, denn für morgen hatten wir den Plan gefasst uns die Salinen hier anzusehen, die heute wegen des Feiertags geschlossen blieben.
Gleich nachdem wir uns auf unserem Platz eingerichtet hatten, schnappte Ines sich den vollen Wäschesack und ging zur Waschmaschine. Sebb setzte in der Zeit einen Hefeteig für das heutige Abendessen an, es sollte seit Langem mal wieder Chatschapuri geben.
Als wir wieder zu zweit am WoMo waren, war es an der Zeit mehr als nur Motoröl und Kühlwasser von Gary zu prüfen. So legte Sebb sich unsere Stranddecke unter den Motorraum und kontrollierte nach 7‘000 Kilometern einmal den Stand des Getriebeöls. Wo er schon einmal dort unten war, warf er gleich noch einen Blick auf den Zustand der Bremsscheiben. Zu guter Letzt wurde noch das Reserverad unter der Motorhaube herausgeschraubt, um den Stand der Bremsflüssigkeit zu überprüfen. Alle geprüften Punkte waren in Ordnung. Der Stand des Getriebeöls war genau auf der Sollmarkierung des Peilstabes, die Bremsscheiben hatten keine erkennbaren Riefen und auch die Bremsflüssigkeit war im Sollbereich. Damit war bestätigt, was wir schon beim Fahren ,gefühlt’ hatten, es gab keine Auffälligkeiten, alles war in Ordnung.
Während Ines dann die Waschmaschine ausleerte, den einen Teil in den Trockner steckte und den anderen auf die Leine hing, packte Sebb den Kofferraum um. Der Rahmen des Ersatzfensters, den wir seit Sevilla auf unserem Hubbett zwischengelagert hatten, wandert in den Kofferraum. Dafür kam die dicke Daunendecke für kalte Nächte in Griffweite, es war ja schon November.
Als der Hefeteig in der großen Schüssel ordentlich an Volumen zugenommen hatte, war es an der Zeit den Teig zu teilen, die Teile auszurollen, mit Käse zu füllen und in der Pfanne zu backen. Zu den Chatschapuri gab es Rote Beete und Tunfisch mit Knoblauch. Den restlichen Abend saßen wir gemütlich auf der Couch.
