Traumtourtage Gardasee 4. Tag
Heute also Verona! Mit dem Zug kann man in ca. 30 Minuten knapp 5 Euro von Desenzano nach Verona fahren, ganz problemlos. Genau das haben wir getan,, wollten dann eine...
Veröffentlicht: 13.03.2026














Pausentag!
Nach so vielen schönen und erlebnisreichen Tagen wollten wir eine Pausentag in Desenzano einlegen, wanderten also gemächlich nach dem Frühstück hinunter an den See, wunderten uns etwas über verschiedene Straßensperrungen und viel Policia— und stellten dann fest, das es nichts werden würde mit dem ruhigen Tag am See 😳.
Desenzano hatte sich gerüstet für ein riesiges Fest, die Aeronautica Militare, eine Flugshow mit Hubschraubern, Fallschirmspringern, vielen Informationsständen und einer fulminanten Show am azurblauen Himmel über dem Gardasee. Alles war auf dieses Fest ausgerichtet, der ganze Bezirk um den Stadtkern war großräumig abgesperrt worden, die Straßen waren voller Menschen, und alle liefen mit Blick in den Himmel herum um ja nichts von den unglaublichen Kunstflügen zu verpassen die uns geboten wurden.
Zuerst durchliefen wir die Festmeile— und die war lang—und bestaunten die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung, die Ruhe und Friedlichkeit, in der dieses schöne Fest ablief. Und ließen uns von dem Spektakel am Himmel verzaubern, das da vor uns stattfand. Als die Füße müde wurden schlenderten wir zurück in den Ort, fanden einen Platz in einem Straßencafé ganz vorn mit freiem Blick in den Himmel, und dort saßen wir die nächsten Stunden, tranken Aperol und Cola, knabberten unsere Snacks und genoßen das Schauspiel dort oben. Die Flugkunst der Piloten war schon spektakulär, in Achterstaffeln flogen sie Kreise und Herzen und Loopings bei denen uns schon beim reinen Anblick die Luft wegblieb. Bißchen gewöhnungsbedürftig so nah über der Stadt— wäre bei uns daheim wohl in dieser Form nicht erlaubt—aber trotzdem hoch interessant und atemberaubend schön.
Ein kleiner Wermutstropfen an diesem Tag war, das durch das Fest der kompletten Busverkehr in der Stadt lahmgelegt wurde und wir den Weg zu unserem Domizil wieder zu Fuß zurück legen mussten. Natürlich gab es auf der Piazza ein Eis zur Belohnung, und an diesem Tag war die temperamentvolle Neapolitanerin - die Besitzerin der Gelateria- so gut drauf, das sie zuerst lauthals „ O Sole mio“ mitsang, und dann legten wir zwei ein tolles Tänzchen aufs Parkett bzw. auf die Treppen der Eisdiele—und Alessio, der Sohn , nahm alles auf Video auf.
Wir hatten so einen Spaß, so was gibts wohl wirklich nur bei Italienern mit ihrer überschäumenden Lebenslust!!!
Erkenntnis des Tages: manchmal ist das Unerwartete das Schönste am Tag!
