tine_einmal_neu(seeland)
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Zuletzt in Neuseeland

Wochen-Recap

Veröffentlicht: 14.09.2024

Vom 02.09.-08.09. 

Meine Arbeitszeiten und -aktivitäten sind jede Woche vom Aufbau her sehr ähnlich: Housekeeping, Activities und Küche. Da ich noch nicht so lange hier bin und es viele verschiedene Unterbereiche gibt, lerne ich immer wieder Neues dazu. Das Wichtigste sind aber die Leute. Egal, was gemacht werden muss, hier ist immer gute Stimmung!

Von Freitag bis Sonntag haben wir in einer größeren Runde einen Roadtrip mit Camping gemacht. Zuerst sind wir zu einem Campingplatz am Lake Tutira gefahren. Im Dunkeln angekommen, putzten wir uns gemeinsam die Zähne und huschten dann in unsere Schlafsäcke. Es war arschkalt. Ich hatte beim Packen für Neuseeland tatsächlich nicht gedacht, dass ich im Winter/Frühling campen würde. Zusammengekuschelt haben wir die Nacht überstanden und sind morgens los zum Bell Rock Loop Track, einem Wanderweg. Kurz vor dem Aussichtspunkt fing es schon ordentlich zu winden an und am Umkehrpunkt war der Wind so stark, dass viele von uns kämpfen mussten, nicht umzufallen. Mit der Aussicht direkt am Abhang war das echt der Hammer!

Danach ging es weiter zum zweiten Campingplatz an den Mangatutu Hot Springs. Der Weg dorthin war ebenfalls ein Abenteuer. Abgesehen davon, dass die Straße bergauf aus Kies und Schlaglöchern bestand, mussten wir ein Stück durch einen Fluss fahren. Rike, mit der ich das Auto zusammen gekauft habe, hat das stabil gemeistert! Ich habe mich um gute Musik gekümmert :) Als wir am Campingplatz ankamen, sprangen wir alle aus dem Auto und bauten die beiden großen Zelte auf, um anschließend in die natural Hot Springs zu hüpfen. In der Kälte und nach der Wanderung war das warme Wasser genau das, was ich brauchte. Auf einmal kamen zwei von uns vom Campingplatz und meinten, dass unser Zelt zusammengebrochen sei – mit den beiden darin vergraben... Ups (ihnen geht es gut). Das hieß allerdings, wir hatten jetzt nur noch ein Zelt für 16 Leute. Der Wind war einfach zu stark, und das Zelt zu instabil für die Bedingungen. Nach dem zügigen Neu-Sortieren der Sachen und dem Einsammeln aller Zeltteile (das Überzelt ist übrigens weggeflogen), haben wir Abendbrot gekocht und mit einem Getränk angestoßen. Die zweite Nacht war nicht so kalt, aber ich war trotzdem nicht für die Temperaturen ausgestattet. Am Sonntag hielten wir auf dem Rückweg noch am Te Mata Peak Aussichtspunkt und kamen abends müde und froh über ein warmes Bett an.

Der Trip hat unglaublich Spaß gemacht, auch wenn der Schlafmangel am Montag ein echter Kampf war.


In Zukunft werde ich wahrscheinlich mehr Beiträge nur mit Bildern posten und hauptsächlich über Reisen berichten, da es sonst sehr repetitiv werden würde. So gerne ich auch über meine Erfahrungen schreibe, es nimmt viel von meiner Freizeit hier in Anspruch. Ich halte euch aber weiterhin auf dem Laufenden :)


☆Tine☆


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