Tag 5.2: Cadgwith - Coverack
Heute Nacht fing es an zu regnen... Doooooof. Leider hat es fast durchgehend genieselt. Doof. Sicht: so gut wie keine. Doof. Es gab unterwegs einen alten, victorianischen...


Veröffentlicht: 01.09.2023
















































Juhu, erster Blick aus dem Fenster: kein Regen, blauer Himmel... läuft... 💪🏻
Coverack hat eine interessante, geologische Besonderheit: am Strand ist der Übergang des Erdmantels zur Erdkruste zu sehen. Dieser Übergang liegt im Meer normal 5-7km tief, auf dem Festland 25-60km tief. Der Übergang wird "Moho" genannt, nach dem kroatischen Entdecker Mohorovicic. Ich konnte mir das auch net so recht vorstellen und hab's einfach mal gegoogelt und ne tolle Website entdeckt, die ich gerne verlinke: https://devongeography.wordpress.com/2020/09/19/walking-the-moho-at-coverack/
Wir haben uns heute sehr über die schöne Aussicht, das Wetter und den angenehmen Weg gefreut.
Nach Coverack ging es hinaus auf eine Landspitze, Lowland Point. Von dort aus ergab sich eine neue Aussicht - immer spannend. Man konnte schon die Mündung des Fal River (Falmouth) erkennen. Doch zunächst näherten wir uns dem stillgelegten Steinbruch Dean Quarries.
In der nächsten Bucht, Godrevy Cove, lag ein fast menschenleerer Strand. Und schließlich wurde es doch noch steil beim Aufstieg auf der anderen Seite der Bucht. Hier ist der offizielle Coast Path ins Landesinnere verlegt, weil in dem Steinbruch "West of England Quarry" noch gearbeitet wird. Erst über Weiden und Wiesen, dann Feldwege und schließlich Straßen erreichten wir Porthoustock.
Dort gab es Toiletten und nen Food Truck am Stand. Nach einer kurzen Erfrischung ging es wieder landeinwärts den Berg hoch, vorbei an schönen Cottages und durch kühle Hecken hindurch. Dann erreichten wir das viel beworbene Fat Apple Cafe, das alle Erwartungen voll erfüllte und uns mit einem tollen ersten Cream Tea für den Rest des Weges stärkte.
In Porthallow gibt es eine Markierung, die die Hälfte des Coast Pathes markiert, juhu.
Danach ging es zurück zu unserer Unterkunft in St Keverne, wo wir für zwei Nächte bleiben.
