Tag 2.2: Clovelly - Hartland Quay
Erst einmal ein paar Worte zu Clovelly: Hier ist die Zeit stehen geblieben, die Hauptstraße ist aus runden Pflastersteinen und ist nicht mit Autos befahrbar, dafür gibt es aber...


Veröffentlicht: 23.06.2019
























Anfangs war es gewohnt ruhig, doch plötzlich ist die Horde an uns vorbei gezogen. Immer wieder kamen vereizelt welche nach, so dass ich anfing, sie zu fragen, wo sie denn gestartet sind. Erst hieß es: Hartland Quay, doch dann hieß es Clovelly, dann Westward Ho! und tatsächlich waren welche dabei, die über Nacht von Bude nach Westward Ho! gerannt sind und nun auf ihrem Weg zurück nach Bude waren!!!! WIE KANN MAN SOWAS ÜBERLEBEN?!?! Un-fucking-fassbar! Wir wandern einen Weg in 4 Tagen und die rennen das doppelte in 24h....
Nun gut, irgendwann haben wir uns darauf geeinigt, dass das einfach Maschinen sein müssen... ;-)
Auf der Höhe von Elmscott ist Crystal plötzlich gestürzt. Nach einem kleinen Schock beiderseits, können wir jetzt beide darüber lachen, da ihr nichts passiert ist. Im ersten Moment waren wir aber beide doch sehr kleinlaut...
Welcome Mouth war ein seeeehr steiles Tälchen, auf den Bildern sieht es so idyllisch aus... :-P
Im nächsten Tal Marsland Mouth haben wir die Grenze von Devon nach Cornwall überquert.
Die Hitze bzw. die Sonne, die unerbittlich auf die verbrannte Haut brennt, war auch großes Thema des Tages. Die ständige Frage war: Unter dem Hut zerlaufen oder von der Sonne aufgefressen werden... ?!?!
Nach dem Marsland Valley haben wir ein älteres englishes Paar getroffen, die im Landesinnere nach Morwenstow unterwegs waren und haben uns ihnen angeschlossen, da die Route lt. deren Aussage weniger steil ist. So sind wir an einigen alten Farmen inklusive der Rectory Farm, die heute ein Hotel/Reaurant ist, sowie der alten Kirche von Morwenstow vorbei gelaufen.
Unsere Bleibe für die Nacht war ein uriges Pub mit B&B, das Bush Inn. Wie immer war das erste Bier UNBEZAHLBAR TOLL. :-)