
Veröffentlicht: 18.04.2025































Heute sind wir auf den Yasawa-Inseln von Fidschi. Sie liegen westlich der Hauptinseln und gelten als die vom Zentrum entferntesten Inseln. Es gibt für einmal auch keinen Flughafen und kein Flugfeld. Aber es gibt tägliche Flüge mit Wasserflugzeugen.
Wir wurden mit einer formellen Willkommenszeremonie empfangen. Ein Passagier wurde als Chief ausgewählt und hat uns an der Zeremonie vertreten und unter anderem Kava getrunken. Das ist ein fermentiertes Getränk aus einer Pflanzenwurzel, welches benebelt und die Zunge lähmt.
Wir wurden durch das Dorf Yasawa-i-Rara geführt und es wurden viele Verkaufsstände aufgebaut. Alles was aus Stoff ist kommt aus China oder Indien. Viele der wirklich lokal hergestellten Souvenirs sollte man nicht kaufen, weil sie aus geschützten Muscheln, Fischzähnen oder Holzarten gemacht sind und man die allenfalls auch nicht durch den Zoll bekommt. Die geflochtenen Sachen sind dann nicht so richtig brauchbar und recht teuer.
Auch hier sind, wie auf Vanua Balavu, zwei Sachen augenfällig. Der Wegzug vieler Leute auf die Hauptinseln und die Schäden der grossen Zyklone. Was die Fidschi-Inseln von Tonga und Samoa unterscheidet, ist der Abfall. Auf den Fidschi-Inseln liegt viel mehr Abfall herum: Verpackungen, ausgediente Geräte und Elektronik, Batterien usw. Auf Tonga und Samoa hat es auch ab und zu Abfall, aber man sieht, dass die Bevölkerung einmal im Monat rund um ihre Wohnorte Abfall einsammeln.
Am Nachmittag war dann Kajak-Fahren und Schnorcheln angesagt. Es ist Südsee wie aus dem Bilderbuch. Auch die Korallenriffe sind wunderschön, sowohl die Formen als auch die Farben.
Wieder ein dicht bepackter Tag mit vielen Aktivitäten und Eindrücken. Es ist daher schön, dass wir wieder zwei, erholsamere Seetage haben, bis wir auf Vanuatu ankommen.
