Adelaide, 2. Tag
Wir hatten kein Frühstück im Hotel, sondern sind in eine sehr gut bewertete Bäckerei mit ein paar Tischchen gelaufen. Dort gab es feinen Capuccino und 1A-Pâtisserie und Gipfeli....


Veröffentlicht: 22.05.2025


























Bei unserer Ankunft in Adelaide vorgestern war es schönstes Wetter, gestern etwas bedeckt mit etwas Regen und heute wieder blauer Himmel.
Am Morgen haben wir unser Mietauto abgeholt, ein VW T -Roc. Immerhin nicht mehr so ein Riesending wie im Norden. Trotzdem es tut einem im Herz weh, wenn man bremsen muss. Mit unserem Jimmy versuche ich die Regel einzuhalten, "nicht mehr als einmal aufs Bremspedal pro Fahrt". Aber hier ziemlich ungewohnt. Und obwohl es ja viel neuere Autos sind, sind die Assistenzsysteme schwach. Man sieht ja kaum E-Autos und da es in der Nähe eine Ladestation hatte, habe ich nachgesehen, wie teuer der Strom ist. Zwei Sachen waren interessant:
1. Der kwh-Preis ist gut und liegt zwischen Fr. 0.30 und 0.60 (je nach Ladeleistung und Mitgliedschaft).
2. Es gibt in ganz Australien aber kaum öffentliche Ladestation z.B. in Adelaide und Melbourne gibt es keine, in Sydney ganze drei.
Kein Wunder gibt es kaum E-Autos. Gleichzeitig gibt es eine ausgezeichnete, staatliche Website für E-Autos.
Wir sind aber auch mit dem Steinzeit-Auto gut von Adelaide zum Städtchen Tanunda gekommen. Tanunda liegt im Barossa Valley, einer der grossen Weinregionen Australiens und hat etwa 4'800 Einwohnende. Das Städtchen wurde 1842, für den Bundesstaat South Australia also sehr früh, gegründet. Tanunda versucht auch den Gründer-Flair zu bewahren.
Wir haben zuerst das Château Tanunda, eines der wichtigsten und ältesten Weingüter, gegründet 1890, besucht. Dort haben wir eine Anzahl Weine probiert. Allerdings haben sie uns nicht umgehauen, sie sind einfach ok, aber im Vergleich mit den Chilenen, die wir probiert haben, ein Stück dahinter. Das Weingut ist aber sehr schön, der Publikumsempfang und das Winetasting sind ausgezeichnet gestaltet.
Nachher haben wir Tanunda ausgekundschaftet, sind einen historischen Weg abgelaufen und haben dabei viel gelernt.