Port Fairy
Am Morgen sind wir durch Port Fairy zur Griffiths Island, eine Halbinsel, gelaufen. Es hat in Port Fairy noch einige Häuser von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber...


Veröffentlicht: 02.06.2025







































Heute ist der Beginn der Fahrt entlang der Küste bis Sydney. Von Port Fairy sind wir bis Apollo Bay gefahren. Dieser Küstenabschnitt wird als Great Ocean Road bezeichnet und gilt als grosse Sehenswürdigkeit. Entsprechend hat es an den Aussichtspunkten viele, vor allem asiatische, Touristen.
Die Küste ist wirklich schön. Es ist eine Art Heidelandschaft mit recht hohem Gebüsch und die Sandsteinformationen am Meer sind sehr vielfältig. Alle paar Kilometer der Great Ocean Road kommt jeweils der nächste Ausssichtspunkt.
Es gibt auch jeweils Geschichten zu den Orten. Der London Arch war einer dieser Orte. Er ist 1990 zusammengebrochen und die Touristen die gerade über den Bogen gelaufen waren, fanden sich sich plötzlich auf einer Insel mit 20 Meter hohen Felswänden wieder. Beim Loch Ard wurden 1878 zwei Schiffbrüchige angespült und gerettet. Die restlichen 52 Menschen überlebten das Schiffsunglück nicht.
Der Ort Appolo Bay ist ein richtiger Touristenort. Es gibt eine lange, grüne Strandpromenade. Sie hat auf der einen Seite viele Geschäfte, auf der anderen, grünen Seite ist eine hohe Sanddüne, die den Ort vor dem Meer schützt. Die Häuserpreise sind hier hoch und die Restaurantpreise auch. Wie bei den Sehenswürdigkeiten hat es auch hier grossmehrheitlich asiatische Touristen, die alles in Schwärmen einnehmen. Im preisgekrönten Glacé-Laden hat Maria ein Glacé erstanden, dabei habe ich entdeckt, dass sie auch ein Vegemite-Glacé führen. Vegemite ist ein australisches Nationalheiligtum. Es ist ein Hefeextrakt (Abfall aus der Brierbrauerei) und ist sehr salzig. In unseren Augen eine Mischung aus Aromat und Bouillonwürfel, offenbar ähnlich zu Cenovis. Es gab schon verschiedene diplomatische Vorfälle wegen dem Import von Vegemite.
Die Great Ocean Road ist schön, aber viele andere Küsten können längst mithalten.
