
Veröffentlicht: 01.06.2025






















































Am Morgen sind wir durch Port Fairy zur Griffiths Island, eine Halbinsel, gelaufen. Es hat in Port Fairy noch einige Häuser von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber auch von der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert. Die Häuser sind in der Regel ein- oder höchstens zweistöckig. So bekommt der Ort eine gewisse Behäbigkeit.
Vor der Griffiths Island läuft man durch einen kleinen Hafen, der vor allem von Fischern genutzt wird. Er liegt etwa 500 Meter vom Meer weg an einem Fluss (Moyne River). Dieser wurde auch schon in der der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kanalisiert um hier eine Walfangstation aufzubauen.
Die Griffiths Island ist ein schönes Naturreservat. Die wichtigsten Vögel dort sind die Short-tailed Shearwaters (Muttonbirds oder Kurzschwanzsturmtaucher), die aber zur Zeit migriert sind. Man versucht mit diesem Reservat diesen Zugvögeln optimale Rahmenbedingungen für das Brutgeschäft zu bieten. Auf der Insel hat es ausserdem einen Leuchtturm von 1859, der bei unserer Ankunft von Asiaten belagert wurde, die sicher tausende Bilder von sich und dem Turm gemacht haben.
Am Nachmittag sind wir zum Tower Hill Wildlife Reserve gefahren. Der Park liegt in einer grossen Caldera, die einen Durchmesser von rund 3 km und weitere kleine Calderas hat. Von der Tierwelt hat es dort die üblichen Verdächtigen. Bereits beim Visitor Center kommen die Emus und betteln. In den Bäumen hängen die die Koalas. Nur die Wallabies, Kängurus und Ameisenigel zeigten sich nicht. Sie sind offenbar noch scheu und so erst in der Dämmerung zu sehen. Wir haben die Wanderung um den alten Vulkan herum gemacht und haben so die verschiedenen Calderas gesehen sowie einen guten Eindruck vom Park bekommen.
