Südafrika - Kapstadt, Stellenbosch & Garden Route

Donnerstag 31.12.15

Wir landen gegen 7.30h und freuen uns über eine sehr schnelle Einreise und freundliche Passkontroll-Beamten. Zollkontrolle gibt’s nicht und so streben wir der Haupthalle entgegen, wo es ja angeblich Geldautomaten und auch SIM-Karten gibt. Die Bankautomaten akzeptieren zwar EC-Karten nicht oder geben nur rund 2.000 Rand heraus (ca. 120 EUR). Also mehrfach an den Automaten anstellen und mehrfach 2.000 Rand ziehen. Die Telefonläden haben alle noch geschlossen, so dass wir erstmal keine SIM-Karten kaufen und uns entsprechend früh schon in Richtung unseres Apartments aufmachen. Das Taxi will 270 Rand haben bis zur Somerset Road 39.

Hilary und Jen warten bereits mit einem frischen Rosenstrauß auf dem Esstisch und vielen Tips auf uns! Das ist ja wirklich klasse! Sie notieren Zettel mit den besten Restaurants im Umkreis, schreiben uns ihren WLAN-Zugangscode auf und zeigen uns die Wohnung. Was für ein Blick! 




Die riesige Terrasse geht in Richtung Tafelberg! Die Wohnung hat drei Zimmer, wobei das eine Schlafzimmer das Arbeitszimmer ist und die Schlafcouch in den nächsten 4 Nächten nicht mein Freund wird (hart, mit einer Rinne in auf 2/3 der Liegefläche). Außer im Wohnzimmer gibt es keine Klimaanlage und wir erwarten Temperaturen von 37 Grad.


Nachdem Hilary und Jen zu ihren Freunden abgedampft sind, laufen wir zur V&A Waterfront, finden ein Lokal mit Platz für uns und leckeres, erstes, günstiges Essen mit Blick auf Wasser und Menschen. Wir trudeln ein bißchen durch diese Ecke am Wasser entlang und erfreuen uns an den bunten Souvenirs, die es hier gibt.






Bevor wir wieder ins Apartment zurück gehen, um mal eine Mütze Schlaf zu nehmen, bevor es zum Silvesterabend losgeht, gehen wir neben unserem Apartment in die Ladenpassage zu Vodacom und versuchen SIM-Karten zu kaufen. Das geht aber nicht ohne Pass. Also erstmal den Pass holen. Ich hole mir eine SIM-Daten-Karte mit 3 GB für 249 Rand (ca. 15 EUR) für das Tablet und lasse mein Handy ohne südafrikanische SIM-Karte. Der Sparmarkt im Erdgeschoss hat eine super Auswahl an Lebensmitteln und wir holen uns Wasser und Joghurt bevor wir uns dann in unserem Apartment versuchen auszuruhen.

Das ist angesichts der mörderischen Temperaturen und ohne Luftzug kaum möglich, die Sonne scheint direkt in mein kleines Zimmer. Nun ja. Das wird in der Nacht hoffentlich abkühlen.



Gegen 19.00h laufen wir wieder zur Waterfront, wo wir uns mit Anja, Philipp und weiteren 9 Gästen aus ihrem Bed & Breakfast treffen. Schon witzig – wir kennen niemanden und feiern jetzt zusammen Silvester. An der Waterfront ist zwischenzeitlich die Hölle los. Massen von Menschen von verkleidet, über nobel bis zum legeren Freizeitlook - alle haben mächtig Spaß und freuen sich auf den Jahreswechsel.




Anja hat einen Tisch reserviert und wir haben einen direkt am Wasser! Das Menue hat heute 3 Gänge und kostet mit 990 Rand deutlich mehr, als wir in den nächsten Wochen jemals für etwas Vergleichbares ausgeben werden. Aber die Qualität und Quantität sind nicht zu bemängeln, wir haben Spaß mit unseren Tischgenossen Semmy, Axel und dessen drei Töchtern aus Schwaben und den Engländern hinter uns am Tisch. 


Die Live-Musik ist super und um Mitternacht gibt es ein tolles Feuerwerk! Es gibt ansonsten kein Feuerwerk in Kapstadt und dieses veranstaltet die V&A Waterfront mit Sondergenehmigung.




Unglaublich, wie dieses Jahr vergangen ist. Heute vor einem Jahr hab ich in Wellington in Neuseeland in meinem Apartment gesessen und die Reise meines Lebens unternommen und nun bin ich in Kapstadt. Ich glaube, das nächste Silvester will ich mal in Berlin feiern!

So gegen 1.00h verlassen wir unsere fröhliche Runde mit Massen von Menschen und laufen zurück zum Apartment. Ab in die Koje!

#südafrika#kapstadt#capetown
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