storiesfromthepaths
storiesfromthepaths
vakantio.de/storiesfromthepaths
Zuletzt in Kroatien

Ruhe, Landluft, Ostseeliebe - Hallo Estland!

Veröffentlicht: 25.07.2025

Grenze
Lettland → Estland
Fahrt
Gauja-Nationalpark → … → Puise
Lettland → Estland
Unterkunft
Puise Nina Külalistemaja
2 Nächte · B&B · Puise
Essen
Puise Nina Külalistemaja
$$ · Abendessen
Sehenswert
Puise Nina Külalistemaja
Puise, Estland
Sehenswert
Ostsee
Sehenswert
Haapsalu
Haapsalu, Estland
Früh am Morgen verlassen wir den Gauja-Nationalpark und schlagen unterschiedliche Wege ein. Das Motorrad nimmt die Küstenroute – dort ist die Regenwahrscheinlichkeit geringer. Der Bulli fährt direkt in Richtung Pärnu und damit dem nächsten Land auf unserer Reise: Estland.


Kaum über der Grenze, sehen wir die ersten typischen roten Holzhäuser mit weißen Fensterrahmen. Und natürlich: die ersten Warnschilder mit dem Elch. Das weckt sofort die Hoffnung, vielleicht einen zu sehen – am besten nicht direkt vor dem Auto, aber so von weitem wäre schön. Was außerdem auffällt: Die Straßen sind leer, teils fahren wir lange, ohne einem anderen Auto zu begegnen.


Ein kurzer Zwischenstopp in Pärnu führt uns in den Supermarkt – ein kleines Abenteuer: Nichts ist auf Englisch, und mit Google-Bildersuche kommen wir nur mäßig weiter.


Dann geht es weiter Richtung Westen. Unser heutiges Ziel liegt auf einer kleinen Halbinsel namens Puise – ein Bauernhof ganz am Ende der Straße. Die Fahrbahn wird immer schmaler, der Gegenverkehr bleibt aus. Dann, ganz am Ende der Welt: das Puise Nina Külalistemaja, was so viel heißt wie „Ninas Gästehaus“. Ein Hof, umgeben von einer bunten Blumenwiese und der Ostsee. Kann es schöner sein?


Hier treffen wir auch Annett und Christian – Tante und Onkel, die ebenfalls durch das Baltikum reisen und die wir fast verpasst hätten. Zwei Tage verbringen wir gemeinsam, entspannen und schmieden schon neue Pläne für die nächsten Etappen.


Am späten Nachmittag zieht ein kräftiges Sommergewitter über den Hof – Blitz, Donner, Regen und das ganze Programm.

Was folgt, ist Ruhe pur: kein Techno, keine nervigen Nachbarn. Stattdessen: fangfrischer Barsch aus der Ostsee, liebevoll zubereitet von Ninas Mutter. Die beiden kümmern sich um alles – Gäste, Hof und Essen.


Den Tag beschließen wir mit einem fantastischen Sonnenuntergang – und natürlich dürfen auch die Mücken nicht fehlen. Hehe.


Nach zwei entspannten Tagen trennen sich unsere Wege wieder. Der Morgen ist leise, langsam und neblig.


Für uns geht es weiter nach Haapsalu – morgen beginnt das große Inselhopping.


Estonian Silence at the End of the Road


Early in the morning, we leave Gauja National Park and part ways for a bit. The motorbike takes the scenic coastal route – less chance of rain – while the van heads straight toward Pärnu and into the next country on our journey: Estonia.


Just across the border, the landscape changes. We spot the first traditional red wooden houses with white window frames. And of course – the first moose warning signs. That sparks immediate hope of seeing one. Not right in front of the vehicle, preferably, but from a distance would be nice. Another thing we notice: the roads are empty. Sometimes, we drive for ages without seeing a single other car.


We make a quick stop in Pärnu for supplies, which turns into a mini adventure: nothing is labeled in English, and even Google Image Search is only somewhat helpful.


Then we continue west. Our destination today is a small peninsula called Puise – and at the very end of the road lies a farm. The further we go, the narrower the road gets, and eventually there's no more oncoming traffic at all. Then finally, at what feels like the end of the world: Puise Nina Külalistemaja – which translates roughly to "Nina’s Guesthouse." A farm surrounded by a colorful wildflower meadow and the Baltic Sea. Could it get any better?


Here we also meet up with Annett and Christian – aunt and uncle, who are also traveling the Baltics and who we almost missed. We spend two peaceful days together, relaxing and maybe even hatching plans for the next adventures.


In the late afternoon, a proper summer thunderstorm rolls in – thunder, lightning, heavy rain, the full show.


What follows is pure peace: no techno, no loud neighbors. Instead: freshly caught perch from the Baltic, lovingly prepared by Nina’s mother. The two women take care of everything – the guests, the house, the food.
We end the day with a stunning sunset – and yes, the mosquitoes make their appearance too. Hehe.
After two restful days, we part ways again. The morning is quiet, slow, and foggy.
Next up for us: Haapsalu – tomorrow, island hopping begins.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
3 Tage
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
EntspannendAbseits der Pfade
  • Grenzübertritt nach Estland
  • Puise Nina Külalistemaja am Ende der Straße
  • Sommergewitter über dem Hof
  • frischer Barsch aus der Ostsee
  • Weiterfahrt nach Haapsalu
MotorradBulliRegenkleidung
NaturRoadtripTransitEssen
storiesfromthepathsFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten

Estland
Reiseberichte Estland