Denkmal für die Verunglückten des Fährschiffs Estonia in Tahkuna
Tahkuna, Estland
Attraktion
Leuchtturm Tahkuna
Tahkuna, Estland
Attraktion
Leuchtturm Ristna
Ristna, Estland
Attraktion
Leuchtturm Kõpu
Kõpu, Estland
Sehenswert
Saaremaa
Saaremaa, Estland
Unterkunft
Campingplatz im Garten der Besitzer
2 Nächte · Freicamping · Saaremaa
Attraktion
Burg Kuressaare
Kuressaare, Estland
Tour
Besuch des Museums in Kuressaare
Museumsbesuch
Sehenswert
Muhu
Muhu, Estland
Nach ein paar entspannten Tagen auf Ninas Hof geht es nach einem langen Frühstück weiter Richtung Norden.
Unser erster Halt ist Haapsalu – eine kleine, charmante Küstenstadt an der Westküste Estlands. Bekannt für ihre hölzerne Altstadt, die ruhige Lage am Meer und ihr ganz eigenes Licht. Die romantische Promenade und die alte Bischofsburg erinnern an vergangene Zeiten, als selbst Zarengattinnen hier zur Kur weilten. Der russische Komponist Tschaikowsky soll hier sogar seine Sommer verbracht haben. Heute weht über die Stadt ein Hauch von Nostalgie – kleine Cafés, Galerien und der salzige Duft des Meeres laden zum Verweilen ein.An der Strandpromenade von Haapsalu. Die Schwäne sind echt. ;) BischofsburgAlter Bahnhof HaapsaluAm nächsten Morgen setzen wir mit der Fähre von Rohuküla nach Sviby über – auf Hiiumaa, Estlands zweitgrößte Insel. Und sofort breitet sich eine andere Ruhe aus: Wälder, leere Strände, windschiefe Leuchttürme. Die Zeit scheint hier etwas langsamer zu laufen, die Welt stiller. Wir erkunden die Insel, lassen uns treiben und finden schnell Gefallen an der herben Schönheit Hiiumaas.Das Denkmal für die Verunglückten des Fährschiffs „Estonia“ in Tahkuna Bronzeglocke – Schiffs- oder Totenglocke, die bei sehr starkem Sturm selbst läutet. Die Bewegung des kreuzformigen Pendels im Sturm erzeugt den Eindruck, dass eine Nachricht vom Meer kommt.Leuchtturm TahkumaDer Leuchtturm von Takhuna befindet sich an der Nordspitze der Insel Hiiumaa. Der Leuchtturm Ristna befindet sich auf dem Nordkap RistnaLeuchtturm Kõpu - Die Geschichte des ältesten Leuchtturmes von Estland, der ganzen Ostseeregion und der baltischen Länder begann vor mehr als 500 Jahren. Leuchtturm Kõpu - Aufstieg auf den Turm
Dann geht’s auf zur nächsten Etappe: Saaremaa, die größte und bekannteste der estnischen Inseln. Windmühlen, Wacholderwälder, die mittelalterliche Bischofsburg in Kuressaare – hier trifft ländliche Gelassenheit auf Geschichte. Unser Campingplatz liegt mitten in einem Wohngebiet, im Garten der Besitzer – klein, aber gemütlich.
Burg Kuresaare Frühstück mit Aussicht auf RegenZeit fur's Museum Der Blick von unserem CampWetter
Zwei Tage bleiben wir. Das Wetter wechselt zwischen Sonne und Regen, also besichtigen wir die Burg und das sehenswerte Museum, das sich auch als gutes Regenversteck erweist. Danach geht es über den Damm weiter nach Muhu.
Muhu ist das stille Tor zu Saaremaa – verbunden, aber mit ganz eigenem Charakter. Reetgedeckte Höfe, bunt, blühende Gärten, alles wirkt gepflegt und liebevoll. Besonders auffällig: die strahlend bunten Tore, die schon von weitem ins Auge springen.
Mittags holen wir uns das berühmte Muhu-Brot – noch warm aus dem Ofen. Wer zu spät kommt, hat Pech. Die Schlange ist lang, der Duft schon auf dem Parkplatz unwiderstehlich – und ja: das Brot ist wirklich himmlisch.St.-Katharinen-Kirchemittelalterliches Portal
Später besuchen wir die St.-Katharinen-Kirche (Liiva kirik), ein festes, stilles Gebäude aus dem 13. Jahrhundert. Umgeben von alten Bäumen liegt sie etwas abseits im Grünen. An einer Infotafel erfahren wir vom alten Friedhofsportal, das ebenfalls aus dem Mittelalter stammt. Es führt auf einen von einer Mauer eingefassten Kirchhof – verwitterte Grabsteine, moosige Kreuze und ein Hauch von Ewigkeit.
Schon auf dem Weg dorthin hören wir erstes Donnergrollen – ein Nachmittagsgewitter zieht auf. Gerade noch rechtzeitig retten wir uns halbwegs trocken unter das Steinportal und warten ab. Der Regen prasselt, Blätter rauschen, der Himmel kracht – und alles um uns herum wirkt wie aus der Zeit gefallen.
An diesem Abend kriechen wir früh in die Betten. Denn morgen beginnt eine neue Etappe unserer Reise auf der sich einiges ändern wird. To be continued...
Island Hopping, Estonian Style
After a few peaceful days at Nina’s farm, we head north again after a long, relaxed breakfast.
Our first stop is Haapsalu – a small, charming coastal town on Estonia’s west coast. Known for its wooden old town, its quiet seaside setting, and a special kind of light. The romantic promenade and the old bishop’s castle recall days gone by, when even the wives of Russian tsars came here to take the waters. The composer Tchaikovsky is said to have spent his summers here. Today, the town carries a touch of nostalgia – small cafés, galleries, and the salty scent of the sea invite you to linger.
The next morning, we take the ferry from Rohuküla to Sviby – arriving on Hiiumaa, Estonia’s second-largest island. And suddenly, a different kind of calm sets in: forests, empty beaches, crooked lighthouses. Time seems to move more slowly here, and the world feels quieter. We explore the island, let ourselves drift, and quickly fall for the raw, windswept beauty of Hiiumaa.
Then it’s on to the next leg: Saaremaa, Estonia’s largest and most well-known island. Windmills, juniper forests, the medieval bishop’s castle in Kuressaare – this is where rural calm meets deep history. Our campsite is tucked into a residential neighborhood, in the garden of the owners – small, but cozy.
We stay for two days. The weather swings between sun and rain, so we explore the castle and its impressive museum, which also turns out to be a perfect place to wait out a shower. Then it’s over the causeway to Muhu. Muhu is the quiet gateway to Saaremaa – connected by land, but with a very different feel. Thatched farmhouses, colorful blooming gardens, everything feels well-tended and full of care. What stands out most are the brightly painted gates, visible from far down the road.
At midday, we pick up a loaf of the famous Muhu bread – still warm from the oven. If you’re late, you miss out. The line is long, the smell irresistible even from the parking lot – and yes: it’s heavenly.
Later, we visit St. Catherine’s Church (Liiva kirik), a solid, peaceful building from the 13th century, tucked away among old trees and greenery. A nearby sign tells us about the stone gate at the old cemetery, also from the medieval period. It leads into a walled churchyard where weathered gravestones, mossy crosses, and gnarled trees create a timeless atmosphere.
On the way there, we already hear the first distant thunder – an afternoon storm is rolling in. Just in time, we take shelter beneath the stone portal, staying mostly dry as we wait it out. Rain pours, leaves rustle, the sky rumbles – and everything around us feels as if it’s paused in another era. That evening, we crawl into bed early. Because tomorrow, a new chapter of our journey begins – and things are about to change.
To be continued...
Auf einen Blick
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Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit
Stimmung
EntspannendKulturell
Highlights
Haapsalu mit Strandpromenade und Bischofsburg
Fähre von Rohuküla nach Sviby
Hiiumaa mit Leuchttürmen und stillen Stränden
Saaremaa mit Burg und Museum
Muhu-Brot und St.-Katharinen-Kirche
Themen
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