Wir wachen an diesem Morgen etwas früher als sonst auf und beschließen spontan, die 9-Uhr-Fähre zu nehmen. In weiser Voraussicht haben wir nämlich ein Flex-Ticket gebucht – damit können wir jede Fähre an diesem Tag nutzen. Also schnell Zähne putzen und los.
Gefrühstückt wird heute ganz pragmatisch in der Schlange vor dem Fähranleger. Zeit und Ruhe haben wir ja genug. Kaum sind wir fertig, kommt auch schon Bewegung in die Reihe. Das Meer liegt ruhig, die Überfahrt vergeht wie im Flug. Auch die anschließende Autofahrt ist entspannt, und so erreichen wir gut gelaunt gegen 13 Uhr Wiek auf Rügen. Dort gönnen wir uns natürlich erst einmal ein frisches Fischbrötchen – ohne geht es einfach nicht! Danach schauen wir kurz am Kite-Spot vorbei und laufen weiter ins Blumencafé für ein Stück Kuchen. Später am Nachmittag beziehen wir unsere kleine, gemütliche Ferienwohnung. Es fühlt sich nach den vielen Wochen unterwegs richtig schön an, wieder etwas Vertrautes um sich zu haben und nicht ständig auf Google Maps schauen zu müssen, wie man wo hinkommt und ob das Restaurant gut bewertet ist und hält was es verspricht. Da bereits Nebensaison ist (zum Glück!), müssen wir uns allerdings noch zwei Tage bis zu unserem liebsten Fischrestaurant gedulden. Am ersten Abend machen wir es uns einfach drinnen gemütlich – ganz ungewohnt, mal nicht den Naturgewalten ausgesetzt zu sein. Aber auch sehr schön.
Die folgenden Tage vergehen wie im Flug. Manchmal wortwörtlich, denn Frank kann sogar noch einmal aufs Wasser zum Kiten. Wir wandern durch die Schaabe – die Landzunge zwischen dem Hautteil der Insel und der Halbinsel Wittow –, essen Eis und genießen die Ruhe.
Am Mittwoch steht eine große Runde auf dem Programm. Mit dem Linienbus fahren wir nach Putgarten und laufen von dort zum Kap Arkona und weiter ins kleine Fischerdorf Vitt. Dort gibt es natürlich wieder ein Fischbrötchen. Anschließend geht es weiter zur „Kleinen Rast“, einem wunderschönen Café mit Strandkörben auf der Steilküste. Hier gibt es den besten selbstgebackenen Kuchen und den schönsten Ausblick zugleich. Da wir es dort so herrlich finden, bleibt es natürlich nicht bei einem Stück Kuchen und Kaffee. Umso dankbarer sind wir, dass wir den ganzen Weg bis nach Drewoldke laufen müssen. Und weil ein Schlemmertag ein Schlemmertag bleiben sollte, geht es am Abend ins Boddenstübchen – wo es das leckerste Essen der Insel gibt – und danach noch auf einen Gin Tonic mit Freunden.
Am nächsten Morgen fahren wir schließlich nach Hause, in unsere wunderschöne und nach all den Wochen riesig wirkende Wohnung.
Und damit endet unser Abenteuer im hohen Norden. Der Bulli bekommt jetzt erstmal eine wohlverdiente Pause, während wir in den kommenden Tagen in den warmen Süden weiterziehen – diesmal mit einem anderen Fortbewegungsmittel. Ein neues Abenteuer wartet… vielleicht nehmen wir euch ja wieder mit? Was meint ihr?
Final Stop: Island Bliss
We wake up a little earlier than usual this morning and decide on a whim to take the 9 a.m. ferry. Luckily, we were smart enough to book a flex ticket – meaning we can hop on any ferry that day. So, quick teeth brushing and off we go.
Breakfast happens right there in the line at the ferry terminal. Plenty of time, no stress. Just as we finish, the line starts moving. The sea is calm, the crossing passes quickly, and even the drive afterward is easygoing. By 1 p.m. we arrive in Wiek on Rügen, in great spirits, and of course, the first thing we treat ourselves to is a proper fish sandwich – non-negotiable! After a short stop at the kite spot, we continue on to the Blossom Café for a slice of cake. Later that afternoon, we move into our cozy little holiday apartment. After so many weeks on the road, it feels wonderful to be surrounded by something familiar again – not always checking Google Maps to figure out how to get somewhere or whether the food will be any good. Since it’s already off-season (thankfully!), we’ll have to wait two more days until our favorite fish restaurant opens. With stormy and uncomfortable weather outside, we simply make ourselves cozy indoors that evening. Strange not to be at the mercy of the elements – but nice.
The next days fly by. Sometimes quite literally, since Frank even manages to squeeze in a kite session. We spend time hiking through the Schaabe – the long, sandy spit connecting the southern part of the island with the Wittow peninsula – eating ice cream, and enjoying the quiet.
Wednesday calls for a bigger outing. We take the local bus to Putgarten, walk from there to Cape Arkona, and on to the little fishing village of Vitt, where another fish sandwich awaits. From there, we continue to "Kleine Rast", a charming café perched on the cliffs with beach chairs overlooking the sea. It serves the best homemade cake with the most beautiful view. It’s so good we can’t stop at just one slice. Which makes us all the more grateful for the long walk to Drewoldke afterward. To complete this indulgent day, we head to the "Boddenstübchen" in the evening – hands down the best food on the island – and later enjoy a gin and tonic with friends.
The next morning, it’s finally time to head home – back to our apartment, which after all these weeks feels both wonderful and ridiculously huge.
And with that, our adventure in the far north comes to an end. The van now gets a well-deserved break while we head further south in the coming days – this time with a different way of getting around. A new adventure awaits… maybe we’ll take you along again? What do you think?