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Tobias ist da!

Veröffentlicht: 08.06.2024

สวัสดี ihr Süßies,🌴


Wie ich das letzte Mal bereits erwähnt habe, mieteten wir uns in Pai zwei Roller, mit denen wir zurück nach Chiang Mai fuhren. Die Strecke nach Chiang Mai war der Hammer und wir hatten den größten Spaß dabei, unsere Bikes auf das Limit zu pushen und in den Kurven liegend die serpentinenartige Straße entlang zu schießen. In Chiang Mai angekommen, gaben wir die Roller ab und ließen uns zur unserer Busstation fahren, um weiter nach Bangkok zu fahren. Die Fahrt dauerte irgendwas zwischen acht und zehn Stunden, und um ehrlich zu sein, kann ich mich gerade nicht mehr an die Fahrt erinnern. Naja, wie dem auch sei... wir kamen morgens heil in Bangkok an und warteten darauf, Tobias nachmittags am Flughafen abholen zu können. Wir freuten uns wie kleine Kinder an Weihnachten, als wir Tobias am Flughafen trafen. Wie erwartet, fingen Tobias und ich an zu heulen, als wir uns alle in den Arm nahmen. Es ist verrückt, wie sehr man seine Liebsten aus der Heimat vermissen kann. Auf Reisen spürt man immer wieder das Heimweh, aber wirklich greifbar wird es doch erst, wenn man ein Stück Heimat vor sich hat... wie auch immer. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir in Bangkok und waren, wie auch schon beim ersten Mal, überwältigt und erschlagen von der Größe dieser Stadt, den hohen Bauten, den vielen Menschen und der Komplexität der Struktur. Wir trafen witzigerweise nochmal auf Lauren, die wir in Pai kennengelernt hatten. Gemeinsam mit ihr gingen wir Hot Pot essen und besuchten die Khaosan Road, die wohl die größte Partymeile in Bangkok ist. Uns platzte beinahe das Trommelfell, als wir durch die Straße liefen, da aus jeder Bar und jedem Restaurant so laut Musik gespielt wurde, dass man sich selbst nicht mehr reden hören konnte. Kurz darauf verlor Tobias seine Cap, und nur eine Stunde später ließ Julian seine Tüte mit einer neu gekauften Hose im Tuktuk stehen. Willkommen bei der Reisegruppe Chaos. Den zweiten Tag verbrachten wir damit, unser Visum zu verlängern, wofür wir VIER Stunden in einem alten, ranzigen Einkaufszentrum mit 200 anderen Menschen warteten, bis wir mit dem ganzen Kram durch waren.


Unsere nächste Station war Koh Chang. Ja, ihr habt richtig gehört. Die Insel, auf der wir ganz am Anfang unserer Reise schon waren. Zurück zu unserer zweiten Familie. Das Wiedersehen war herrlich, und es fühlte sich so gut an, an einem Platz zu sein, den man schon so gut kannte. Ein bisschen wie nach Hause kommen. Beinahe zwei Wochen verbrachten wir an diesem wundervollen, paradiesischen Ort, an dem noch weniger los war als im Januar schon. Da dort langsam die Regenzeit anfängt, sind weniger Touristen da, und viele Restaurants sind geschlossen. Das hielt uns natürlich nicht davon ab, eine geile Zeit zu haben. Wir gingen im Meer baden, wir fuhren mit Rollern über die Insel, besuchten die Geisterfähre, holten uns den ein oder anderen Sonnenbrand und besuchten Freunde wie Jerome und Barrale aus der Rocket Lounge mit ihren Katzen. Eines unserer Highlights war unsere Bootsfahrt mit Pipu. Wie das letzte Mal warteten wir am Strand, um von ihm eingesammelt zu werden. Wir fuhren an einen anderen Strand, um Muscheln zu sammeln, danach auf eine kleine verlassene Insel, auf der sich eine ganze verlassene Hotelanlage befand. Als letztes fuhren wir nach Salak Phet, um dort zu einem wunderschönen Wasserfall zu fahren. Natürlich nicht mehr im Boot, aber dafür in einem der witzigen Beistellwagen an den Rollern, die hier überall herumfahren. Durch den starken Regen, den wir zwischendurch hatten, füllte sich außerdem der Fluss, in dem wir im Januar schon baden wollten. Damals hatte er leider zu wenig Wasser, um darin baden zu können, aber nun füllte er sich von Tag zu Tag mehr mit eiskaltem, glasklarem Nass. Es tat gut, der schwülen Hitze zu entkommen und sich mit dem Blick in den Himmel vom Wasser treiben zu lassen. Auf dem Weg zum Fluss fand ich außerdem einen neuen Freund. Ein kleines süßes Schwein, das ich (kreativ, wie ich nun mal bin) Ferkelchen taufte. Ich brachte ihr immer wieder Obst und ein bisschen Gemüse vorbei, und irgendwann kam sie schon grunzend auf mich zugelaufen, als sie mich rufen hörte. Unsere Tage auf Koh Chang waren sehr schön und natürlich auch wieder viel zu schnell vorbei. Der Abschied von Sheryn und allen anderen fiel uns schwer, aber wir werden mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier gewesen sein. 

Nächster Stopp... Phuket.


Bis dahin 🐑


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