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Zuletzt in Edinburg

Edinburgh bei Nass

Veröffentlicht: 30.05.2019

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die unsere Reise bis hier hin verfolgt haben. Schön, dass ihr (noch) dabei seid! 


Besondere Grüße gehen an die Familien Klein, Schneider und Hetzer 🙂👋


Heute Morgen gönnten wir uns das erste Mal richtig schönes Ausschlafen. Das bedeutet Verena durfte endlich länger schlafen und Maxi war eigentlich wie jeden Tag ab halb 7 Uhr wach. 

Unsere Unterkunft für die letzten beiden Nächte ist wieder etwas ganz Besonderes. Wir sind in einem Haus aus dem 19. Jahrhundert in einem ziemlich noblen Bereich von Edinburgh untergebracht - das erkennt man daran, dass jedes zweite Auto ein Bentley ist. Da unser Fiat 500 da optisch nicht so gut dazu gepasst hätte, haben wir ihn schweren Herzens etwas außerhalb abstellen müssen. 


Heute stand die Besichtigung von Edinburgh auf dem Plan. 

Das war allerdings nicht so einfach, denn es regnete einfach den kompletten Tag wie aus Eimern. Doch wir blieben positiv - darauf hatten wir uns schließlich ein halbes Jahr lang vorbereitet. Jetzt konnten wir endlich unsere Regenjacken und Gummistiefel auspacken und los ging es. 


Wie auch in Glasgow waren wir wieder mit dem Hop-On Hop-Off Bus unterwegs um erstmal die Stadt besser kennenzulernen.  


Man muss wirklich sagen, wir waren schon an vielen schönen Flecken dieser Welt,  aber so etwas wie Edinburgh haben wir noch nie gesehen.

Eine Stadt, die so mittelalterlich und viktorianische geprägt ist. Überall findet man kleine Geschäfte mit original Fassaden, kleine Gässchen oder imposante Bauten. 

Manchmal scheint es fast, als wäre die Stadt in verschiedene Ebenen aufgeteilt, denn was anfangs wie eine Brücke wirkt, ist in Wirklichkeit eine zweite Ebene über der Stadt. 

Hoch über der Stadt thront das Edinburgh Castle, dass man von fast jedem Punkt der Stadt aus sehen kann. 

Hier vernachlässigten wir erstmals die wilde Knipserei (auch wegen der Regentropfen auf den Kamera-Linsen) und genossen nur diesen schönen Ort. 


Die schönste Geschichte des Tages - Greyfriars Bobby war ein Hund, dessen Besitzer leider gestorben ist. Da der Hund der beste Freund des Menschen ist, wachte der kleine Kerl die nächsten 14 Jahre (!!!) jeden Tag am Grab seines Herrchens. Dafür wurde ihm ein Denkmal errichtet- an dem das Berühren seines Schnäuzchens Glück bringen soll, wir sind gespannt ob es hilft 😉


Zum Abschluss unseres letzten Abends begingen wir mit einer Stadtführung der etwas anderen Art - wir hatten die "Ghost-Tour" gebucht, bei der uns der Guide viel über die gruselige und blutige Vergangenheit erzählte. Die Tour begann erst um 21:30 Uhr und führte uns unter Anderem in völliger Dunkelheit über einen der Friedhöfe mit den meisten paranormalen Aktivitäten der Welt. Das passte tatsächlich zum Wetter und war komplett kostenlos - wirklich empfehlenswert!!


Den allerletzten Absacker des Abends genießen wir nun in einem tollen alten Pub bei fantastischer Live Musik. 


Es wurden natürlich über den Tag verteilt auch genügend Whisky verkostet - niemand hat gesagt, dass dieser Urlaub einfach wird 😁

Morgen um diese Zeit befinden wir uns schon wieder in good old Germany. Davor kommt aber auf jeden Fall noch ein Eintrag von uns. 


Gute Nacht aus Edinburgh 


Maxi und Verena 

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