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Calgary Stampede

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Natürlich wollten wir auch gern einmal ein Rodeo auf unserem Weg durch den „alten Westen“ besuchen. Was liegt näher, als das größte Rodeo der Welt ins Auge zu fassen, die Calgary Stampede. Die ganze Stadt feiert 2 Wochen lang, man kann schon vor Beginn der Wettbewerbe im Westernoutfit in den Bars der Stadt feiern. 

Wer aus Calgary kommt, trägt Westernmontour. Hut ist Pflicht, sei es der, der der 36 Bierdosenpackung beiliegt, oder ein teuerer, echter Stetson. Die Busfahrer tragen Hut, die Verkäufer tragen Hut, die Stadt ist im Cowboyfieber 🤠.

Wir hatten uns für die Übernachtung ein Bed and Breakfast am Rande der Stadt ausgesucht, mit dem Bus aber super angebunden an den Veranstaltungsort. Das B&B war der Hit. Pearl, die englische Betreiberin, war supernett und hatte viele tolle Geschichten auf Lager (z.B. über ein Treffen mit Gorbatschow, als der noch für Landwirtschaft zuständig war und den Betrieb ihres Mannes in Kanada besucht hatte, incl. Fotos und dem Etikett der damals übergebenen Cognacflasche, kein ! Vodka). Das Zimmer war toll, im Garten konnten wir auch noch sitzen. Am ersten Tag gab es ja vor der Stampede noch das Fußballspiel England : Schweden. Wir wollten das gern sehen, niemand in Kanada interessiert sich sonst dafür. Also hat Pearl einen Sportsender auf ihrem TV 📺 gesucht und uns das Frühstück vor dem Fernseher serviert. Einfach klasse. Ein toller Start in den Tag. Dann fuhr sie uns sogar noch zur Straßenbahn. 

Am Gelände angekommen mussten wir uns erst einmal orientieren, denn es ist alles sehr groß. Wir waren insgesamt 11 Stunden dort und hatten nicht das Gefühl, alles 5x gesehen zu haben. Vom Gelände der Indianer bis zu gefühlten 100 Losbuden war alles dabei.

Wir hatten Tickets für das Rodeo und für das Wagenrennen am Abend. 

Das Rodeo bestand aus: Reiten ohne Sattel, Kälberfangen, Stier niederringen, Wettreiten, Reiten mit Sattel, Bullenreiten. Es gab noch ein paar kleinere Wettbewerbe für Kinder. Insgesamt ging’s zu wie beim Brezelbacken, es gab kaum Pausen, immer war Programm. Die Kanadier schienen sehr kundig zu sein. Wir haben wenig Unterschiede bei den Ritten gesehen, außer natürlich, wenn einer schon vor den notwendigen 8 Sekunden abgeworfen wurde. Aber die Kanadier wussten genau, wer viele Punkte bekommen würde. 

Es ist das bestbezahlte Rodeo, es gibt pro Tag für die Reiter so um die 5000 Dollar zu gewinnen. Dafür ist man aber bestimmt auch Stammgast im Krankenhaus und mit 30 ein körperliches Wrack. 

Das Wagenrennen am Abend war spektakulär, aber es hat auch immer lange gedauert, bis mal alle aufgestellt waren. Dann war es spannend. Aber insgesamt hat uns das Rodeo besser gefallen. 

Ich lade mal einen Haufen Fotos hoch, ich hoffe, man bekommt einen Eindruck. Wir saßen ganz oben unter dem Dach in der billigsten Kategorie. Dafür sind die Fotos meiner kleinen Kamera gar nicht so schlecht 😄🏇🐂🐎

Am nächsten Morgen bekamen wir noch ein echtes englisches Frühstück mit Eiern, Speck, Tomaten, backed beans, Toast und Marmelade. Dann hieß es schon wieder Abschied nehmen von Calgary und es ging weiter zum Waterton National Park. 

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