Bodensee
Wir machen die Route bis zum See. Bei der Bodan Werft stellen wir uns vorschriftswidrig auf den Parkplatz. Da jetzt grad absolut keine Saison ist, hoffen wir, dass kein Sheriff...


Veröffentlicht: 16.02.2026































Der erste Tag auf Rivamare war zum Vergessen. Nur Regen, Wind und wieder von vorne. Eigentlich wollte ich mit Mayla zu den Seen wandern, die es auch ohne Regen hier gibt. Aber keine Chance, die Wege
sind total überflutet. Also wieder zurück an den Strand und Richtung Ort. Auf der Lungomare sind Mayla und ich heute ganz alleine. In der Nacht regnet und stürmt es so laut, dass wir kaum da eigene Wort verstehen.
Aber dann! Der nächste Tag ist Sonne pur. Wir frühstücken das erste Mal draußen, waschen Wäsche und genießen das, was wir eigentlich wollten. SONNE! Beim Sonntagsspaziergang zeigt sich die Lungomare ganz anders. Leute, offene Bars und Cafés und Carnevale. Abends gibt es noch eine schöne Sonnenuntergangsstimmung mit tollen Wolken. Und wir bekommen die traurige Nachricht, dass eine liebe Dauercamperin trotz ursprünglich guter Nachrichten verstorben ist.
Da die Wetteraussichten wieder schlechter sind, fahren wir nach Gallipoli. Der Weg aus Torre San Giovanni ist nicht ohne: alles steht unter Wasser.
Wir besichtigen Gallipoli (lauter alte Stoiner und irgendwie auch immer gleich) und fahren weiter nach Taranto. Eine Strecke, die wir in Zukunft meiden. Schlechte Straßen, nix zu gucken und zieht sich.
Heute Nacht stehen wir auf Camping Sun Bay in San Vito bei Toronto. Gefühlt haben sie nur für uns aufgemacht. Der Wind bläst heftig, aber wir haben Seaview. Mal sehen was wir machen. Das Wetter wird erst Ende des Monats wieder gut.
