„Du bist jetzt Patientin!“
…Sagte die liebe Stationsärztin. Mit ihr fing damals die gesamte Diagnostik an und sie hängte sich rein, mir überall bei den Professoren Termine zu verschaffen. Jetzt ist sie...

Veröffentlicht: 04.10.2023
„Frau A., es geht los!“ völlig überrumpelnd standen der Pfleger und der Transporteur beide im Türrrahmen. Meine Haare noch nass von der letzten Dusche (ich darf mit Shaldon keine Haare waschen), ging mir das doch etwas zu flott. Gern hätte ich Bescheid gewusst. Nun dann, ich bin natürlich zur Dialyse gelaufen und lasse mich nicht im Bett dort hin schieben. Dort angekommen, legte ich mich im Eingriffsraum wieder rein und es ging auch direkt los. Ein sehr netter Arzt erklärte mir alles nochmal, deckte mich steril ab und legte los. Zwischendurch ließen sich eine bekannte Nephrologin und der Oberarzt nicht nehmen nach mir zu schauen und ihre Scherze auf meine Kosten zu machen. Ich wurde geröntgt und an die Dialyse angeschlossen. Leider lief der Katheter nicht so wie gedacht, so dass ich am Ende 2,5 Stunden flach im Bett lag (nichts mit lesen oder essen), da sonst der Fluss nicht gut war. Ich hoffe ja, das wird morgen anders laufen. Insgesamt lief aber alles super, etwas Kreislauf und Kopfschmerzen bleiben wohl nicht aus. Zurück auf dem Zimmer hatte ich direkt eine neue Nachbarin. Mal sehen, ich kenne die Dame schon von unserer Station. Morgen dann erst Blutentnahme und davon ist dann abhängig ob Plasmapherese oder nicht. Wäre ja schön, denn wenn ich die 5 voll habe gehts wieder nach Hause.