Merry Christmas (ob man will oder nicht) und mehr in Sydney
Unsere Vormittagsaktivität wird vom bedeckten Himmel begleitet. Wenn auch zu Beginn hier und da ein blauer Himmel in winzigen Größen zu sehen war, so überwog das Grau....


Veröffentlicht: 04.12.2024

































Es gibt nichts Vergleichbares, so heißt es vom Sydney Opera House. Aber das alleine ist nicht das einzig Unvergleichbare. Die ganze Stadt in der Gestaltung, dem Mix von alten Gebäuden, die wieder restauriert wurden oder jetzt werden und den Glaspalästen, die nicht nur quadratisch, praktisch und funktionell gestaltet wurden, sondern auch eine gewisse Schönheit haben, in einer Stadt die auch die Ruhezonen für die Bevölkerung bietet, hat uns sehr gut gefallen.
Wir machen heute wieder einen Rundgang durch die Stadt. Heute ist die Seite mit dem Stadtteil Barangaroo und dem Darling Harbour mit seinen modernen Hochhäusern und Cafes, Restaurants und dem Australia National Maritime Museum an der Reihe. Wir schauen uns das Treiben dort an, und sind nach einiger Zeit wieder auf dem Weg zum Hostel. Es ist doch wärmer als es am Anfang schien und auch die Wettervorhersage versprach erst am späten Mittag Sonnenschein und milde Temperaturen. Aber die Sonne war schon sehr warm, so dass wir uns dann doch etwas Leichteres anziehen mussten.
Getan – Gemacht. Der nächste Schritt war zu den Pylonen der Harbour Bridge, dem Pylon Lookout. Hier war der Plan, innerhalb des Gebäudes die Treppen zu besteigen und nach oben zu gehen, um von dort 360 Grad-Aussicht zu betrachten.
Leider hat mich bereits beim Lauf zu den Pylonen das leichte Vibrieren der Brücke durch die auf der Brücke fahrenden Autos etwas „irritiert“. Als wir dann am Eingang zum Turm waren und ich in den dunklen und engen Aufgang blickte und las, dass es über 200 Treppen sind, die man hochsteigen muss, war es vorbei und mein Mut hatte mich verlassen. Ich wollte/konnte da nicht hochgehen, beim besten Willen nicht.
Ich will das hier gar nicht vertiefen, es war halt so. Thorsten hatte Verständnis dafür und wir blieben einfach unten am Eingang des Pylons.
Wir hatten auch von dort einen tollen Blick auf den Hafen, die seit heute Morgen darin liegende „Queen Elizabeth“ von der Cunard Line und der Oper. Bei blauem Himmel und Sonnenschein!
Schon beim Aufgang zum Pylon fielen uns auf der rechten Seite der Rampe ein Gebäude auf, das aus vielen Container-Wohnungen oder Tiny-Häusern bestand. Wie ein Schuhkarton, mit großer Fensterfront vorne und hinten, so dass man praktisch durchsehen konnte. Vereinzelt waren dann durch die unterschiedliche Höhe der aufeinandergestapelten Container entstandenen „Lücken“ Pools gebaut worden, die je nach Belieben eine Seitenwand als Glasscheibe hatten. Coole Idee. Vom Pool seitlich auf die Harbour-Bridge schauen oder, wenn hoch genug, auf die Oper.
Wahrscheinlich sind die „Container-Wohnungen“ nicht gerade kostengünstig. Denn es standen ein paar leer und da konnte man hineinsehen. Sie hatten zumindest alle eine moderne Küchenzeile installiert. Eine Ebene der Container war vielleicht so 20/25 qm. Dass man aber in einem Tiny-House zumindest nicht viele qm benötigt, wissen wir aus eigener Erfahrung … Die durchdachte Planung ist das A & O.
Unser letzter Weg an diesem letzten Tag in Sydney führte uns noch mal in den Hafen vor der Tür und der Oper. Mit einem leckeren Eis am Circular Quay spazierten wir zur Oper. Unser Vorhaben, uns dort vor die Oper auf die Treppen zu setzen, konnte nicht umgesetzt werden, weil wegen einer Konzertreihe der australisch/neuseeländischen Band „Crowded House“, die auch uns bekannt war aber aktuell nicht zu den Chartstürmern gehören, der Sound-Check durchführt wurde. Aus diesem Grund war ein weiter Teil vor der Oper gesperrt. Schade, wir wollten gerne noch ein paar Detailfotos von der Oper machen … Na gut, dann halt nicht.
Irgendwann haben wir uns dann von der Oper und der Brücke und allen drumherum verabschiedet und sind zum Hostel zurück.
