Eine Insel mit zwei Bergen
Als unsere Zeit in Nagasaki sich dem Ende neigte. Packten wir unsere 7 Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Kagoshima.

Veröffentlicht: 14.04.2026
































































































Wir befinden uns jetzt schon über einer Woche in dem tropischen Paradies Okinawa. Da sich unser Daten-Roaming und die schwächelnden WLAN-Stationen als kleine Herausforderung herausstellten, kommt dieser Blogeintrag erst jetzt.
Die Hauptstadt Haha hat ihren persönlichen Charme. Kunterbunt zusammengewürfelt findet man Krimskramsläden, Seven-Elevens, Sushibuden und diesen Vibe der 60er-Jahre der USA.
Unsere erste ernste Aufgabe war es, einen fahrbaren Untersatz zu ergattern. Nach 15 verschiedenen Info-Videos und mehreren Kontrollen und Unterschriften, übernahmen wir den kleinen, aber feinen Toyota Yaris in unsere Reisefamilie auf.
Mit dem wir dann auch zu unserer ersten längeren Bleibe in Motobu bugsierten. Das leichte unwohlsein auf der Linken strassenseite zu fahren + bei jedem Blinken den schweibenwischer zu betätigen kammen wir dennoch sicher an. 😅
Unser Airbnb befand sich wenige Gehminuten vom Strand entfernt. Zudem hatten wir nun auch endlich den Luxus, getrennte Zimmer zu haben. 😁 Obwohl wir das gegenseitige nächtliche Waldforsten trotzdem in einer glorreichen Symphonie mitbekamen.
Und wenn es doch zu still wurde, hatten wir immer noch unseren persönlichen Opernsänger Miauziano Purrarotti, der in einer Lautstärke seine Lieder pfiff.
Die folgenden 2-3 Tage verbrachten standartgemäss an den zahlreichen Strände der Insel.
Leider war der Pazifische Ozean kälter als gedacht ... wir haben es bis zu den Knien hineingeschafft.
Ich bin mir nicht mehr sicher, welcher Tag genau, aber als wir einmal die Küste entlangfuhren, hielt Tomi plötzlich an. Wir standen an einem Hafenstück, abgesperrt durch hohe Zäune. Meines Erachtens Privatgrund. Eins wurde mir dort klar: Mit Tomi erlebt man Sachen, die man sonst nicht erlebt. Wir fuhren also hinein. 😅
Nachdem wir dort parkiert haben und Tomi ein, zwei Worte gewechselt hat, erhielten wir plötzlich eine private Führung über traditionellen Bootsbau. 😁✌🏻 Funfact. komplette Arbeitszeit bis die Boote fertig sind sind 3 Monate.
Einen weiteren Tag besuchten wir den Neo Zoo im inneren der Insel. Der Park ist leicht in die Jahre gekommen und es war nicht mehr alles Offen.
Das Aquarium von Motobu war auch noch auf der To-Do-Liste. Ich kannte bisher nur das in Monterey, USA, und muss sagen, von den allgemeinen Becken hat mich dieses mehr geflasht.
Um Tomi einen kleinen gefallen zu machen ging es auch auf eine kleine Bergwanderung es waren zwar nur 345 höhen Meter aber die Strecke ging durch den Japanischen Jungel 😅
Oben angekommen machte uns das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung, aber seht selbst! 🙈
