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Cahuita Nationalpark

Veröffentlicht: 02.11.2026

Attraktion
Nationalpark Cahuita
Cahuita, Costa Rica
Strand
Playa Blanca
Cahuita, Costa Rica
Spaziergang
Cahuita → Nationalpark Cahuita
Cahuita, Costa Rica
Strand
Playa Negra
Cahuita, Costa Rica
Essen
Reggae Bar
$$ · Snack
Unterkunft
Atlantida Lodge
Cahuita
Essen
Restaurante Roberto (Casa de la Langosta)
$$ · Abendessen

31.10.2026 - Nationalpark Cahuita 

In der Nacht hat es wie aus Kübeln gegossen, aber heute morgen ist der Himmel wieder blau. Wir treffen uns um 8 am zum Frühstück im Restaurant mit dem tollen Blick aufs Meer. Es gibt diesmal kein Buffet, sondern man kann zwischen verschiedenen Frühstücken auswählen:  ich nehme das "desayuno tropical" - Haferflocken mit Früchten und toppe es mit meinen eigenen Nüssen. Es schmeckt super, der Blick ist fantastisch, die Unterkunft war wirklich eine gute Wahl, einfach, aber mit allem, was man zum Entspannen braucht.

Unsere Wetter App sagt Regen, Regen, noch mehr Regen und Gewitter voraus,  aber wir entschließen uns, doch die Wanderung durch den Nationalpark zu wagen, ausgerüstet mit unseren neuen Regenponchos. Wir laufen den kurzen Weg bis zum National Park Eingang und es ist schon ziemlich viel los, viele costaricanische Urlauber in Flip Flops, bewaffnet mit einer Kühltruhe und Badeassesoires. Dazwischen die anderen Touristen in Wanderhose und Wanderschuhen, bewaffnet mit Kamera Equipment und Fernglas. Ein buntes Potpourri an verschiedenen Urlaubstypen. 

Geplant ist eigentlich, die Wanderung vom Parkeingang in Cahuita (Playa Blanca) zur Punta Cahuita und weiter bis zum zweiten Parkeingang Entrada Puerto Vargas zu machen, insgesamt ca. 8,5 km an feinen Stränden entlang und am Ende auf Stegen durch Mangrovenwälder. Leider macht uns der Wärter am Parkeingang einen Strich durch die Rechnung. Wir können nur die ersten ca. 1,5 km wandern, der mittlere Abschnitt ist schon seit längerer Zeit gesperrt. Schade. Wir könnten höchstens von zweiten Parkeingang von der anderen Seite zur Punto Cahuita laufen. Aber das ist uns jetzt viel zu umständlich und wir sind ja nun einmal hier. 

Prächtiger Kostwurz
Weißzügel-Faulvogel

Der Pfad führt entlang der Traumstände an der Playa Blanca hinein in den Regenwald. Wir halten Ausschau nach Tieren und immer, wenn es irgendwo eine Gruppe von Menschen gibt, die angestrengt nach oben schauen oder ihre Ferngläser und Kameras in die Baumwipfel richten, wissen wir: stehen bleiben - Tiere in Sicht. Tatsächlich sehen wir als erstes ein Faultier hoch oben in den Baumwipfeln, welches sich kratzt und durch die Bewegung für uns sichtbar ist. Wir sehen noch einen Halsbandarassi (Mini Tukan), einen Kolibri und viele Schmetterlinge in wunderbar leuchtenden Farben. Am Ende des Weges locken noch einmal Traumstrände, dann ist der Weg gesperrt und wir müssen leider umkehren.

Auf dem Rückweg läuft uns ein Krabbenwaschbär über den Weg und wir können wunderbar sehen, wie er in den Tümpeln nach Nahrung sucht. 

Der krönende Abschluss unserer schönen Wanderung durch den Nationalpark ist eine Gruppe von Kapuzineräffchen, die sehr nah am Wegrand in den Bäumen herumturnen. Wir können sie eine ganze Weile beobachten und es ist so putzig zu sehen, wie zwei Äffchen auf einem Baumstamm Fellpflege betreiben. Auch  faszinierend zu beobachten ist der erfolgreiche Versuch eines Kapuzineräffchens, eine Kokosnuss auf einem Baumstamm kaputt zu schlagen, um sie dann zu essen.  Das sieht richtig anstrengend aus. Zwei weitere Äffchen kommen herbei und es entbrennt ein kleiner Machtkampf um die Kokosnuss. Ich könnte noch stundenlang zuschauen .... ! 

Wir sind gegen Mittag zurück im Dorf und versorgen uns im Supermarkt erstmal mit Wasser und Galetas zum Mittagessen. Ich entdecke eine nette Kaffeebar auf dem Rückweg und kann nicht widerstehen,  bin ich doch kaffeesüchtig und hier voll auf Entzug.

Nachmittags machen wir uns auf den Weg zur Playa Negra und der Reggae Bar, die in die  entgegengesetzte Richtung vom Nationalpark liegen. Diesen Teil von Cahuita haben wir noch gar nicht entdeckt. Wir laufen entlang einer Schotterpiste und treffen vereinzelt auf Restaurants, Unterkünfte, Lodges  und einige verfallenen Bauruinen entlang der Straße. Faszinierend, was es hier noch so alles gibt und es ist tatsächlich ein reges Kommen und Gehen entlang der Straße. Wir setzen uns in die Reggae Bar am Strand, phantastische Aussicht, aber etwas heruntergekommen, zumindest der Außenbereich. 

Playa Negra 

Auf dem Weg zurück ins Dorf halten wir noch an der Atlandida Lodge und gönnen uns zur Happy Hour einen Margarita. Leckerer Cocktail, fantastisches Ambiente, tolle Abendstimmung. 

Der Abschluss eines tollen Tages bildet dann das karibisch angehauchte Essen im Restaurante Roberto (Casa de la Langosta), Fisch mit Reis und Patacones in einer Kokosmilch-Soße. Sehr lecker, obwohl ich die frittierten Bananen so langsam nicht mehr sehen kann. Eigentlich ist das Restaurant bekannt für die Zubereitung von Langusten und es betrübt mich sehr, die armen Tiere in den Wasserbecken auf ihr Ende warten zu sehen. 


Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter am Reisetag
Regen · 22–26 °C
Begleitung
Zu zweit
Wetterdaten © OpenWeather
AbenteuerlichEntspannendKulinarisch
  • Wanderung im Nationalpark Cahuita bis zur Wegsperrung
  • Faultier, Halsbandarassi, Kolibri, Schmetterlinge, Krabbenwaschbär und Kapuzineräffchen beobachten
  • Abendstimmung und Margarita in der Atlantida Lodge
  • Fisch mit Reis und Patacones im Restaurante Roberto
RegenponchosFernglasKamera
NaturStrandTierweltAbenteuerEssen
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