Wieder zu Hause
Am Donnerstag, dem 10.10.2019 sind wir wieder zuhause angekommen. Der letzte Tag war anstrengend, da viele Staus die Fahrt erheblich verzögert haben. Jetzt ist aufräumen und...


Veröffentlicht: 23.10.2019
Mit einem Abstand von ca. 14 Tagen möchte ich kurz über die Reise reflektieren.
Nachträglich gesehen haben wir mit dem Wetter sicher Glück gehabt, es war Zufall, dass es außer in Faro nicht ein einziges Mal geregnet hat.
Unwetter kann es auch im September und Oktober geben, Regen haben wir selbst am Atlantik in Frankreich schon gehabt, im Raum Valentia waren Überschwemmungen sowohl vor unserem Ankommen als auch jetzt, 14 Tage nach unserem Wegfahren.
In der Nachsaison haben wir keinerlei Probleme gehabt, auf den Campingplätzen einen Stellplatz zu bekommen. In Portugal wurde es Mitte September deutlich leerer, die ersten beiden Wochen war es noch gut gefüllt. Es gibt Campingplätze, die ein Winterangebot bereithalten. Hier ist es im Oktober wieder "eng". In Cabanas (Tavira) liegt ein solcher Campingplatz. Für 400 Euro im Monat bekommt man (sofern man reserviert) drei Stellplätze, die nebeneinander liegen. Hier richten sich viele Engländer, Holländer und andere Europäer für Monate ein und überwintern dort.
Unser Hund war auf den Campingplätzen kein Problem, jedoch in Restaurants nur auf der Terasse geduldet. Am Strand war er in Spanien und in Portugal nicht erlaubt, obwohl es in beiden Ländern sehr viele Hunde gibt. Wenn man sich auskennt, gibt es wohl fast überall trotz Verbot Stellen, an denen man Hunde mitnehmen kann. Dies sind in der Regel die "Ränder", daher war es gut, dass wir Fahrräder mit Hundeanhänger dabei hatten.
Hauptproblem sind aber die großen Städte. Ohne Radwege nutzen die Fahrräder nichts, Hunde in Bahn und Bus sind verboten und der Camper kommt nicht auf alle Parkplätze. Vielleicht müssen wir dann demnächst doch einmal einen Wagen mieten.
Alles in allem haben wir ca. ein Monatsgehalt von mir in den 7 Wochen ausgegeben, wobei die Campingkosten, Benzin und Autobahngebühren in Frankreich die höchsten Kosten verursacht haben. Die Lebensmittel in Portugall sind sehr günstig, die Diesel-Preise in Spanien auch.
Unsere Stationen würde ich wieder ähnlich wählen. Chécy an der Loire war ein toller Einstieg, Narbonne-Plage schön, um sich zunächst zu erholen. Salamanca kann ich nur empfehlen, auch ein toller Platz und eine tolle Stadt. Über die Algarve-Plätze habe ich genug im Blog geschrieben. Die Rückfahrt durch Spanien an Mittelmeer war problemlos, St. Elena ist ganzjährig geöffnet und in der Region in der Mitte der Strecke sehr beliebt. Vielleicht würde ich von Benicassim aus noch ein wenig weiterfahren, um die letzte Etappe ohne Zwischenstopp nach Hause fahren zu können, denn in Nordfrankreich war es schon ungemütlich.
Mal sehen, wohin die nächste Fahrt gehen wird.