Montiggler See
Heute war ein eher gemütlicher Tag, aber nicht weniger schön! Er fing etwas bewölkt an und wir haben uns für ein gemütliches Frühstück viel Zeit gelassen. In der Ferienwohnung...


Veröffentlicht: 17.09.2026
Ein weiterer wunderbarer Tag in Südtirol! Nachts hat es geregnet, aber da hat uns der Regen nicht weiter gestört. Morgens lag der Nebel im Tal und die Lichtstimmung war faszinierend. Während wir gefrühstückt haben, klarte der Himmel vollends auf und nach einem sehr leckeren Croissant, das Michael von der Konditorei Peter Paul geholt hat, waren wir startklar. Wir haben natürlich nicht nur ein Croissant gefrühstückt, das wäre mir ein bisschen zu mager gewesen!
In der Gästekarte ist die Benutzung der Öffis mit inbegriffen und die Busverbindung nach Bozen ist richtig gut, alle Viertelstunde fährt unten von der Hauptstraße einer los. Dort gibt es einen großen Pendler Parkplatz, auf dem wir einen der letzten freien Plätze ergattert haben. Der Bus kam gleich und die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Wir sind vorm Zentrum ausgestiegen und durch die schöne Stadt geschlendert. Wir hatten überlegt, ins Ötzi Museum zu gehen, aber als uns ganze Horden Schulkinder am Eingang entgegen kamen, haben wir den Plan gleich wieder verworfen.
Lieber sind wir am Waltherplatz zu einem Kaffee eingekehrt! Bozen ist ziemlich italienisch und man sieht es den Menschen echt an: die gut und geschmackvoll gekleideten italienischen Damen und Herren und die Cargohosen und Funktionsjacken-Fraktion aus Deutschland. Wir gehören sichtlich zur letzteren! 😬
Und nachdem wir schon so ausgestattet waren, sind wir direkt mit der Rittner Seilbahn nach Oberbozen gefahren und von dort aus bis nach Klobenstein gewandert. Es war einiges los und wir mussten ein bisschen warten, bis wir in die Seilbahn einsteigen konnten, aber oben haben sich die Leute gut verteilt. Der Weg ist wunderschön und man blickt immer wieder auf den Schlern. Inzwischen habe ich bestimmt schon 50 Fotos von ihm, aber ich habe mich heute auf ein Foto beschränkt!
In Klobenstein haben wir die Tram zurück zur Bergstation genommen und waren dort Eis essen, bevor wir wieder mit der Seilbahn nach unten gefahren sind. 🚠 So ganz wohl ist mir da nicht, ich wollte auch nicht nach unten schauen und das Rucklen an den Streben finde ich sehr unangenehm. Aber besser als zu Fuß runterlatschen!
Mit dem Bus ging es zurück nach St. Pauls und mit dem Auto zurück in die Wohnung, wo wir die Senior Chefin getroffen haben. Sie kennt Daniel noch als Baby und war damals ganz fasziniert von seiner Schnullerkette. Am Sonntag sieht sie ihn nach 22 Jahren wieder, denn Schnucki kommt dann für eine Woche zu uns, er hat ein Zimmer hier im Haus.
Ich werde jetzt weiterhin die Aussicht von der Terrasse aus genießen und mache es mir gemütlich, während Michael eine späte Siesta hält. Schade, dass der Tag so schnell vorbei ist!
