Retreat und Poolparty
Es ist einiges an Zeit verstrichen und meine letzte Woche war alles andere als gewöhnlich in meinem Leben. Ich hatte die einmalige Gelegenheit an einem ganz speziellen,...

Veröffentlicht: 04.05.2025
Die letzten Wochen waren schon ziemlich anstrengend: viel gearbeitet, dann das Retreat gehabt (was eine etwas andere Arbeit war – aber vor allem für den Kopf), und dann nochmal viel gearbeitet.
Dementsprechend habe ich echt langsam eine Pause gebraucht und musste auch mal so richtig von der Lodge hier wegkommen.
Ich hatte dann sozusagen einen „Mini-Urlaub“ – 6 Nächte. Jeweils eine Nacht am Ende und Anfang bei der zwei Stunden entfernten Stadt, da kaum Busse hier wegfahren und ankommen und dies auch meist nur morgens ist. Dann war ich noch zwei Nächte in einem Ort namens Uvita und einem Ort namens Dominical. Beide sind sehr nah beieinander und sind vor allem fürs Surfen, Strände und die ruhige Atmosphäre bekannt.
Für mich ging es primär hierbei nur darum, einfach zu relaxen und etwas Zeit für mich zu haben. Natürlich bin ich trotzdem in Hostels geblieben, und dort waren auch echt einige coole Leute, mit denen man sich unterhalten hat. Ich war viel am Strand, in Restaurants, bin in den Orten rumgelaufen und habe einfach nur das Leben und die Menschen beobachtet – das, was ich am liebsten mache!
Einen der Tage war ich auch an den Nauyaca-Wasserfällen, die echt wunderschön sind. Die Schönheit wurde jedoch leider etwas gedämpft, da es dort doch schon ziemlich voll mit Touristen ist. Lustig war auch: Keiner ist den ganzen Weg zu Fuß gegangen. Manche nur zum Teil, aber kein einziger die kompletten 6 km (12 km insgesamt). Einige haben da echt einen Auto-Transfer für 38 $ genommen… andere sind nur das halbe Stück gegangen. Die Steigungen waren auch echt enorm, aber das macht es doch so belohnend, dann an so einem schönen Ort anzukommen und ins kalte Wasser zu springen! Am Ende, auf dem Rückweg, hat mich dann noch ein Tico netterweise auf seinem Quad eingesammelt – hatte wohl Mitleid, als er gesehen hat, dass ich relativ schnell den Berg hochgelaufen bin… ich musste nämlich einen Bus kriegen (der letzte am Tag – es war erst 12 Uhr mittags…. :D).
Generell ist es mit den Bussen echt so ein Ding. Online findet man so gut wie keine Auskunft. Fragt man die Locals, sagen die oft unterschiedliche Zeiten. Verständlich, denn die Busse fahren zwar offiziell nach einem Plan, jedoch sieht das in der Praxis anders aus. Entweder kommt er gar nicht oder einfach mal eine Stunde später – „Tico Time“ nennt man das hier :D
Am letzten Tag musste ich einen Bus um 4:45 Uhr morgens nehmen, welcher erst um 6 Uhr kam! Dir bleibt nichts anderes übrig, als zu warten und zu hoffen, denn für mich gab es KEINE andere Möglichkeit, wieder ein gutes Stück in Richtung meines „Zuhauses“ zu kommen. Zum Glück kam der dann, und ich habe gerade so noch meinen Anschlussbus bekommen. Der hielt mitten im Nirgendwo, wo es nur eine Tankstelle gab und nichts anderes. Sonst hätte ich per Anhalter fahren müssen, wobei ich denke, dass das im Nachhinein auch echt cool gewesen wäre!
