Die Träume des Mäusschens
5:30 Uhr, der Wecker klingelt. Schlaftrunken stand ich auf, machte mich fertig, schnippelte meinen Apfel und ging los. Circa 25 Minuten würde ich zur Christian-Doppler-Klinik...

Veröffentlicht: 10.11.2024
Wochenende hoch die Hände und wieder runter. Ist nämlich schon vorbei.
Habe ich ganz ruhig verbracht. Samstag wollte ich beim Shopping eskalieren, aber letztlich gibt’s hier auch nichts anderes als in Deutschland und mein Koffer wird nicht magisch größer. Vintage, liebs ja. Kleine Läden, Secondhand. Ich ging aber in ein großes Einkaufszentrum. Letztlich wurds ein Kleid, falls ich mal in die Oper eingeladen werde. Samtig grün.
Und dann wieder heim. Ich weiß nicht, was ich mir dabei dachte an einem Samstag einkaufen gehen zu wollen.
Heute dann raus in die Natur. Ganz allein. Möglichst keine Menschen. Ich fuhr in den Süden und lief den Weg zu Fuß zurück. Einige Stunden Kälte, Sonne, Blätter, Kühe, Berge, Schlösser.
Meine Wangen und Nase waren kalt. Aber die Luft war herrlich. Ich verdrückte ein paar Tränchen, weil Natur mich doch immer sehr ergreift. Ich saß auf einer Bank in der Sonne und atmete in die Spitzen meiner Lungen. Mümmelte meinen Apfelmüsliriegel und machte mich dann auf den Heimweg.
Irgendwann verzog es sich. Große NebelWolken hingen über den Bergen, es wurde dunkel und immer kälter. Meine Wangen waren knallrot, als ich glücklich mit einem großen Kaffee zurück in mein Zimmer kam. Was für ein schöner Tag. Er endet jetzt mit Wärmflasche und ein bisschen Tablet. Ich beginne zu kränkeln….