Burganlage Bårby borg Unser erster Stopp auf dem Weg war die frühere Burganlage Bårby borg, deren Befestigungsmauern im Halbkreis an einer Klippe gebaut wurden.
Burganlage Bårby borg Heute ist von der früheren Festung nicht mehr viel übrig, aber man kann über Felder bis zum Meer blicken.
Blick von der Burganlage Bårby borg Bevor es mit Burgen weiterging, stoppten wir ganz im Süden bei der Ottenby Vogelstation.
Vogelschutzgebiet Ottenby Durch dieses Vogelschutzgebiet kommen jährlich Zehntausende von Zugvögel durch.
Vogelschutzgebiet Ottenby Wir fuhren nicht bis zum Naturum, sondern hielten an einem kleineren Wanderparkplatz, um eine kurze Runde mit Vogelbeobachtungsturm zu gehen.
Vogelschutzgebiet Ottenby Sehr viele Vögel bekamen wir dabei - auch mit Fernglas - allerdings nicht zu Gesicht.
Vogelschutzgebiet Ottenby Die Fahrt ging weiter zur Burg Eketorp.
Burg Eketorp Die Burganlage stammt aus der römischen Eisenzeit und wurde bis ins 13. Jahrhundert immer wieder als Festung genutzt.
Burg Eketorp In den 1960ern und 1970ern wurde die Anlage umfangreich ausgegraben.
Burg Eketorp Anschließend wurde sie rekonstruiert und teilweise wieder aufgebaut, um das frühere Aussehen für Besucher darzustellen.
Burg Eketorp Einige der rekonstruierten Gebäude konnte man auch betreten.
Burg Eketorp Es gab auch Mitarbeiterinnen in historischen Gewändern, die zum Beispiel das Brotbacken oder Schmieden wie in der Zeit der Festung vorführten. Schmiedin Burg Eketorp
Nach einer Kaffeepause fuhren wir wieder Richtung Norden, wobei wir bei Lerkaka an fünf Windmühlen vorbeikamen.
Windmühlen Lerkaka Auf Öland war die Landwirtschaft der wichtigste Erwerbszwei und so wurde die eigene Windmühle im 19. Jahrhundert zum Statussymbol für die Bauern der Insel.
Windmühlen Lerkaka Es gab zeitweise etwa 2000 Stück davon auf der Insel, heute sind wohl weniger als 400 noch erhalten.
Windmühlen an der Straße Eine besondere Schlossruine hatten wir noch auf unserem Programm stehen: Schloss Borgholm.
Schloss Borgholm Die mittelalterliche Burganlage wurde später zum Renaissanceschloss umgebaut, wurde aber im Kalmarkrieg mit Dänemark verwüstet. Modell Schloss Borgholm
Das Schloss wurde im Barockstil wieder aufgebaut, brannte jedoch 1806 bei einem Großfeuer nieder.
Schloss Borgholm Es war dem Verfall Preis gegeben, weckte aber als romantische Ruine im 19. Jahrhundert dann aber die Aufmerksamkeit der an Burgruinen interessierten Reisenden.
Schloss Borgholm Heute kann man hier heiraten (als wir dort waren, genoss eine große Hochzeitsgesellschaft in den Räumen der Burgruine den Sektempfang), Konzerten lauschen oder die Ausstellung zur Schlossgeschichte und die noch erhaltenen Räume besichtigen.
Schloss Borgholm Der zweite Stock ist noch in Teilen zugänglich, auch wenn das Dach nicht mehr erhalten ist.
Schloss Borgholm Zusätzlich zur Dauerausstellung gab es im Schloss verteilt momentan noch eine Ausstellung zu “Lost Places”, in der die Fotografien sehr passend in den Gewölben des früheren Schlosses ausgestellt sind.
Ausstellung Lost Places - Schloss Borgholm Nach einer weiteren Nacht auf Öland sollte es morgen dann wieder zurück ans Festland gehen. Sonnenuntergang am Campingplatz