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Ölands Süden - Wandern im Vogelschutzgebiet, Windmühlen und Burgruinen

Veröffentlicht: 23.08.2025

Heute ging es in den Süden der Insel Öland.


Burganlage Bårby borg

Unser erster Stopp auf dem Weg war die frühere Burganlage Bårby borg, deren Befestigungsmauern im Halbkreis an einer Klippe gebaut wurden.


Burganlage Bårby borg

Heute ist von der früheren Festung nicht mehr viel übrig, aber man kann über Felder bis zum Meer blicken.


Blick von der Burganlage Bårby borg

Bevor es mit Burgen weiterging, stoppten wir ganz im Süden bei der Ottenby Vogelstation.


Vogelschutzgebiet Ottenby

Durch dieses Vogelschutzgebiet kommen jährlich Zehntausende von Zugvögel durch.


Vogelschutzgebiet Ottenby

Wir fuhren nicht bis zum Naturum, sondern hielten an einem kleineren Wanderparkplatz, um eine kurze Runde mit Vogelbeobachtungsturm zu gehen.


Vogelschutzgebiet Ottenby

Sehr viele Vögel bekamen wir dabei - auch mit Fernglas - allerdings nicht zu Gesicht.


Vogelschutzgebiet Ottenby

Die Fahrt ging weiter zur Burg Eketorp.


Burg Eketorp

Die Burganlage stammt aus der römischen Eisenzeit und wurde bis ins 13. Jahrhundert immer wieder als Festung genutzt.


Burg Eketorp

In den 1960ern und 1970ern wurde die Anlage umfangreich ausgegraben.


Burg Eketorp

Anschließend wurde sie rekonstruiert und teilweise wieder aufgebaut, um das frühere Aussehen für Besucher darzustellen.


Burg Eketorp

Einige der rekonstruierten Gebäude konnte man auch betreten.


Burg Eketorp

Es gab auch Mitarbeiterinnen in historischen Gewändern, die zum Beispiel das Brotbacken oder Schmieden wie in der Zeit der Festung vorführten.
Schmiedin Burg Eketorp


Nach einer Kaffeepause fuhren wir wieder Richtung Norden, wobei wir bei Lerkaka an fünf Windmühlen vorbeikamen.


Windmühlen Lerkaka

Auf Öland war die Landwirtschaft der wichtigste Erwerbszwei und so wurde die eigene Windmühle im 19. Jahrhundert zum Statussymbol für die Bauern der Insel.


Windmühlen Lerkaka

Es gab zeitweise etwa 2000 Stück davon auf der Insel, heute sind wohl weniger als 400 noch erhalten.


Windmühlen an der Straße

Eine besondere Schlossruine hatten wir noch auf unserem Programm stehen: Schloss Borgholm.


Schloss Borgholm

Die mittelalterliche Burganlage wurde später zum Renaissanceschloss umgebaut, wurde aber im Kalmarkrieg mit Dänemark verwüstet.
Modell Schloss Borgholm


Das Schloss wurde im Barockstil wieder aufgebaut, brannte jedoch 1806 bei einem Großfeuer nieder.


Schloss Borgholm

Es war dem Verfall Preis gegeben, weckte aber als romantische Ruine im 19. Jahrhundert dann aber die Aufmerksamkeit der an Burgruinen interessierten Reisenden.


Schloss Borgholm

Heute kann man hier heiraten (als wir dort waren, genoss eine große Hochzeitsgesellschaft in den Räumen der Burgruine den Sektempfang), Konzerten lauschen oder die Ausstellung zur Schlossgeschichte und die noch erhaltenen Räume besichtigen.


Schloss Borgholm

Der zweite Stock ist noch in Teilen zugänglich, auch wenn das Dach nicht mehr erhalten ist.


Schloss Borgholm

Zusätzlich zur Dauerausstellung gab es im Schloss verteilt momentan noch eine Ausstellung zu “Lost Places”, in der die Fotografien sehr passend in den Gewölben des früheren Schlosses ausgestellt sind.


Ausstellung Lost Places - Schloss Borgholm

Nach einer weiteren Nacht auf Öland sollte es morgen dann wieder zurück ans Festland gehen.
Sonnenuntergang am Campingplatz


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