Nachdem am Morgen Waschen und Putzen auf dem Programm standen, fuhren wir mittags Richtung Norden zum Naturschutzgebiet Trollskogen.
Trollskogen
Wir entschieden uns für den Rundweg “Trollskogestigen”, der vom Naturum am Eingang des Naturschutzgebiets rund um die Halbinsel führt.
Trollskogen Der Weg führte durch den Wald und dann recht bald ans Wasser, wo er parallel zum Ufer verlief.
Trollskogen Er war sehr gut ausgebaut und bequem zu gehen.
Trollskogen Bald erreichten wir das Wrack des Schoners “Swiks”, der Weihnachten 1926 vor der Küste auf Grund lief und inzwischen an den Strand gespült wurde.
Wrack des Schoners “Swiks” Beim Weg durch den Wald kamen wir an einigen interessant geformten Bäumen vorbei.
Trollskogen Besonders beeindruckend war die Eiche “Trolleken”, die bereits über 900 Jahr an dieser Stelle stehen soll.
Eiche “Trolleken” Kurz darauf verabschiedeten wir uns von dem breiten Weg und gingen weiter Richtung Norden. Nun ging es über Wurzeln, Steine und unebeneres Gelände.
krumme Kiefern Ganz im Norden kamen wir an krummen Kiefern vorbei, die durch Nährstoffmangel und Wind seltsam gewachsen sind.
krumme Kiefern Dieses Gebiet war früher einmal besiedelt und vermutlich weniger bewaldet. So finden sich hier ein gutes Dutzend Gräber aus der Eisenzeit, die zur Zeit ihrer Entstehung vermutlich schon von Weitem zu sehen waren.
Steingräber Trollskogen Kurz nachdem wir den nördlichsten Punkt unserer Wanderung passiert hatten, frische der Wind auf.
Trollskogen Bald setzte auch der erste Regen ein und nun ging unser Weg leider nicht mehr durch den schützenden Wald, sondern am Wasser entlang, so dass uns Wind und Regen schnell durchnässten. Trollskogen
Eigentlich wollten wir noch den kleinen Rundweg “Knysselnackestigen” gehen, verzichteten aber aufgrund des anhaltenden Regens darauf.
Trollskogen Nach einer Kaffeepause im Wohnmobil hatte der Regen zunächst nachgelassen, setzte dann aber wieder stark ein, als wir weiterfuhren. So blieben wir dann beim nächsten geplanten Stopp an “Neptun åkrar” (Neptun Feld) im Auto sitzen. Beim Versuch, ein Bild aus dem Beifahrerfenster zu machen, wurde sogar der Fahrer nass und so schlossen wir das Fenster schnell wieder und fuhren weiter.
Sandstrand bei Byrums Raukar Als wir bei Byrums Raukar (Rauken bei Byrum) ankamen, war es wieder trocken, aber immer noch recht kalt.
Sandstrand bei Byrums Raukar Der Parkplatz für Wohnmobile war etwa 2 Kilometer von dem eigentlichen Ziel entfernt, aber so machten wir dann noch einen Spaziergang über den schönen Sandstrand.
Sandstrand bei Byrums Raukar Schließlich erreichten wir die geschichtete Felsformationen, die durch die ständige Bewegung des Meeres aus dem Kalkstein herausgebildet wurden.
Byrums Raukar Der Vorteil des wechselhaften Wetters war, dass wir nun bei Sonnenschein den Strand und die Felsen ganz für uns allein hatten.
Byrums Raukar Auf der Rückfahrt ignorierten wir alle Anweisungen des Navis und fuhren die kleine Straße direkt an der Küste Richtung Süden.
Ausblick von der Panoramastraße Wir hatten fast die gesamte Zeit einen freien Blick auf das Wasser und die Landschaft war insgesamt sehr schön.
Ausblick von der Panoramastraße Als wir dann doch wieder zurück zur Hauptstraße fuhren, kamen wir auch noch an einigen Windmühlen vorbei, von denen es auf Öland besonders viele gibt. Windmühle an der Straße