Die Sage vom Ukleisee
Ein Spaziergang führte uns um den sagenumwobenen Ukleisee.

Veröffentlicht: 30.01.2022
Von Bad Überkingen brachen wir auf, um im Naturschutzgebiet Hausener Wand ein wenig zu wandern.
Unser Weg führte uns über einen steilen Serpentinenpfad durch einen dichten Buchenwald, der unsere an weniger Steigung gewöhnte Kondition doch etwas herausforderte.
Etwas außer Atem kamen wir endlich auf der Albhochfläche an.
Hier lag teilweise noch etwas Schnee und es wehte ein kalter Wind.
Wir folgten dem Weg der “Felsenrunde“ ein Stück. Unterwegs hatten wir immer wieder einen guten Blick auf das unter uns liegende Tal.
Zu einem der Felsen, von denen wir herab blickten, gibt es auch eine Legende: Einst soll eine wunderschöne Jungfrau hier vor einem Jäger, der Übles im Schilde führte, geflohen sein. Ihre Flucht endete auf einem imposanten Felsen, zu dessen Seiten nur ein steiler Abhang lag. Es gab keinen Ausweg und die Jungfrau entschied sich, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Der Jäger hielt sie für tot, nachdem sie vom Felsen gesprungen war. Doch ein freundlicher Alblöwe soll sie unterhalb des Felsens aufgefangen haben und so konnte die Jungfrau überleben. Seitdem heißt der Fels, von dem sie sich hinabstürzte “Jungfrauenfels“.
Wir stürzten uns von keinem Felsen, was - da Alblöwen inzwischen wohl ausgestorben sind - heutzutage gefährlich ist.
Stattdessen gingen wir eine Runde über die Albhochfläche und durch einen kleinen Ort dort oben, ehe wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückkehrten.
Nach unserem Abstieg kamen wir wieder nach Bad Überkingen und spazierten durch den Kurpark.
Zur Stärkung gab es abends dann noch schwäbische Maultaschen im Hotel “Hohe Schule“.
