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Canyon Tour mit Übernachtung

Veröffentlicht: 11.02.2024

Um 2 bin ich wach geworden und habe bis kurz vor 3 gechillt. Dann habe ich meinen Koffer an der Rezeption abgegeben bzw. hab erstmal 5 Mal geklingelt, bis er wach wurde. Dann habe ich paar Minuten gewartet und dann kam der Transport. Wir haben noch paar Leute eingesammelt und dann ging es 3 Stunden bis zum Zielort. Die ersten 2 Stunden konnte ich schlafen und danach war ich wach. Angekommen ging es zum Frühstück, dass Recht simpel war. Es gab eine kleine Portion Rührei, Brötchen, Butter, Marmelade, Kaffee, Tee und einen warmen Saft. Es war ok. Für den gesamten Trip also die zwei Tage plus 2 Mal Frühstück, 1 Mittagessen, 1 Abendessen hat man 60€ gezahlt. Dann sind wir weiter und mussten noch 70 Soles (ca. 18€) zahlen,bin in dem Naturgebiet zu wandern. Dann ging es zu einem Aussichtspunkt, wo auch andere Touristen waren. Der Ausblick war wirklich phänomenal und man konnte auch große Vögel sehen, die Conors oder so heißen. Dort konnten wir knapp 40 Minuten Zeit verbringen. Danach sind wir zu einem weiteren Ort, wo wir kurz die Gegend erkunden konnten. Dort waren Einheimische, die Alpakas hatten mit Sonnenbrille, mit denen man Fotos machen konnte. Sowas unterstütze ich aber nicht. Dann sind wir weiter, wo die Gruppe geteilt wurde und es mit der Wanderung begann. Manche hatten eine 3 Tageswanderung, welches die selbe Strecke wie unsere ist, aber eben in 3 Tagen und nicht in 2 Tagen. Und dann hatten manche auch nur einen Rundgang gebucht. Wir sind dann los mit unserem Guide. Wir waren 9 Leute. Und zuerst ging es 6km mehr und weniger viel bergab. Es war schön anstrengend, auch, weil es so heiß ist. Aber das Gute ist, dass jeder in seinem Tempo gehen konnte. Wobei der Weg gut ausgeschildert war mit Pfeilen bzw. es keine anderen Möglichkeit gab. Und im Prinzip hätte ich auch komplett alleine den Trip buchen können. Nur um die Anfahrt hätte ich mich selbst kümmern müssen. Das Gute war, dass ich ein gutes Wandertempo habe und abgesehen von einem vorne meine Ruhe hatte. Obwohl es nicht nass vom Regen war, ist jeder von uns mehrmals gerutscht auf den Steinen, aber jeder hat es ohne einen Sturz geschafft. Ganz unten an einer Brücke haben alle eine Pause gemacht. Dort bin ich auch ins Gespräch mit ein paar Leuten aus meiner Gruppe gekommen. Danach ging es noch knapp 1 Kilometer hoch und dann gab es Mittagessen, welches ok war. Es gab Suppe und dann Reis, Pommes und ein Fleisch-Paprika-Mix. Getränke waren nicht inkludiert und konnte man gegen teures Geld erwerben. Es war ok und man hat was im Magen, aber ich dort nie selbst hingehen. Danach ging es knapp 5 Kilometer eben und am Ende dann bergab zu dem Dorf, wo wir unsere Unterkunft hatten. Der Weg war ebenfalls wieder etwas rutschig und zunächst sind wir zusammen gelaufen und unser Guide hat hier und da mal etwas zu einer Pflanze erklärt. Generell hat er seinen Job gut gemacht, aber nochmal so buchen würde ich es nicht. Angekommen in der Unterkunft gab es auch ein Problem. Die Hälfte der Gruppe war vorweg gelaufen und am Ende standen wir in einem Garten von einem Hotel, in dem wir 40 Minuten gewartet hatten. Niemand hatte die Nummer von unserem Guide. Aber dann kam es von einer anderen Seite. Das war auch eher suboptimal. In der Unterkunft angekommen erlebten wir auch eine Überraschung. Es gab einen Pool, aber sonst sah es wie eine Bruchbude aus. Es gab kleine Hütten, die aber weder sauber noch isoliert waren. Also es war echt Qualität wie in Äthiopien. Wenigstens hatte ich ein Einzelzimmer, wobei das nicht ganz stimmt. An der Wand waren mindestens 5 Spinnen auf sehen und als ich meine Bettdecke aufmachte, Krabbelte eine Spinne weg. Das kann ja heiter werden. Zum Glück bin ich einiges gewöhnt vom Wandern auf dem Jakobsweg. Deswegen bin ich direkt in den Pool, weil die Sanitätanlagen gelinde gesagt renovierungsbedürftig sind. Es fing zu regnen an und ich bin kurz in meine Hütte. Dann hab ich mich an die Bar gesetzt und mich mit anderen ein wenig unterhalten. Die Wanderung war schon anstrengend, aber dafür würden wir wirklich mit den schönen Ausblicken belohnt. Dann gab es um 19 Uhr Abendessen. Als Vorspeise gab es eine Suppe mit Nudeln und Kartoffeln, die geschmeckt hat und als Hauptgang gab es Reis mit Soße und Wahlweise Hähnchen oder Kartoffel für die Vegetarier. Ich habe wohl eine Teller mit Kartoffeln bekommen, aber das war gar nicht schlimm. Es hat auch geschmeckt und als wir fertig waren, wurde dann heißes Wasser hingestellt und als Nachtisch gab es dann Tee. Also ich habe nichts gegen einfache Unterkünfte, aber für den Preis hätte ich schon ein wenig mehr erwartet. Im Hostel gab es auch Wasser. Eine 1-Liter-Flasche für 10 Soles bzw. 2,50€. Ein großes Bier aus der Flasche hat 17 Soles (ca. 4,25€) gekostet, also schon stolze Preise für so einen Ort. Ich bin dann ins Zimmer und wollte schlafen, was aber nicht ganz so geklappt hat. Die Decke wollte ich nicht mehr verwenden. So bin ich mit langer Hose, Socken, Shirt und Jacke ins Bett und habe etwas gechillt. Am nächsten Tag soll es um 5 Uhr losgehen. Die Wanderung ansich war wirklich schön, aber alles drum herum war jetzt nicht so toll und ebenso meine Gruppe ist ein wenig seltsam. Aber naja, ich versuchte dann zu schlafen und bin so gegen 22 Uhr eingeschlafen 

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