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Panama Stadt nach Portobelo


Ich hatte wenig bedenken und es bewahrheitete sich, das mit dem Bus fahren hier in Panama ist super entspannt und vor allen relativ günstig. Und es hat alles irgendwie System, das macht es einfach zu Reisen. Ich fand mich also am "Terminal International" im Stadtteil Albrook in Panama Stadt ein. Alle Ziele sind klar gekennzeichnet und haben einen eigenen Ticketverkaufsschalter. Meiner war natürlich geschlossen der gute man am Nachbarschalter meinte ich solle einfach da vorne rechts Richtung Busse gehen und siehe da, eine Junge-Frau erkannte meine Suche und kümmerte sich um mich und sie sprach Englisch, was hier nicht selbstverständlich ist. 

Sie zeigte auf den roten Bus, ich bedankte mich, Sekunden später saß ich schon drin. Nach 15 Minuten ging es los. Es war eine zügige Fahrt, schon 50 Minuten später erreichten wir Sabanitas. Hier am "Rey Supermercado" hieß es umsteigen.

Weiter ging es mit einem nostalgischen "Chicken Bus", so der Name der alten Stinker welche hier immer noch relativ oft auf den Straßen zu sehen sind. Eigentlich eine Strecke von noch einmal ca. 45 Minuten, standen wir erst einmal im Stau, an einem Polizei-Check Point.Somit erreichte ich "Portobelo" erst nach 3 statt 2 Stunden, aber egal. Für Unterhaltung im Bus war ja gesorgt. Es lief ununterbrochen laut stark Musik von irgendeinem Super Dj Rooney aus Panama, mit dem Spruch wurde die Musik alle 25 Sekunden unterbrochen. Bekräftigt wurde das ganze mit einer MEGAAAAAA Bass Box irgendwo im hinteren teil des Busses. Da müssen alle durch, ob jung oder alt. Mann hat dies zu ertragen.


Portobelo


Das Kleine idyllische Örtchen machte um gehend Laune. Auf dem Weg zu meiner Unterkunft lief mir ein kleines Mädel über den Weg, vielleicht 10 Jahre. Es stellte sich heraus, die Tochter meines Guesthouse Besitzers. Auf jeden Fall war sie taff, sie war die eigentliche Chefin. Sie führte den Check-in durch und brachte mich in mein Zimmer. Das Guesthouse stellte sich als absolutes Idyll heraus. Ich war umgehend Familienmitglied und der Papa, ursprünglich Kanadier versorgte mich bestens mit Essen. Speziell seine Pizza sprengte den Rahmen, Hammer. Für den folgenden Tag empfahl er mir einen Kajak Ausflug zum nahen "Playa Huerta". Ein schöner kleiner Strand nur mit dem Boot zu erreichen. Sein Freund Ramon auf Frankreich empfing mich und Überreichte mir sein Kajak, gab mir noch ein paar Tipps mit auf den Weg zum Beispiel möglichst in Ufernähe Paddeln und auf keinen Fall Raus aufs offene Meer...Später zurück sah ich mir noch den Ort genauer an. Es gab insgesamt drei erhaltene Festungs teile die so aussahen wie sie die Spanier verlassen haben, die Kanonen waren jedenfalls noch in Stellung raus auf die Bucht. vormals war dies wohl einer der wichtigsten Ausfuhr Stationen in Richtung Europa, heut ist es ein Dorf an dem der Zahn der Zeit nagt.


Isla Grande


Eigentlich wollte ich ja von hier aus direkt weiter auf die Berühmten "San Blas" Inseln, jedoch waren die Preise für Übernachtungen nicht in meinem Rahmen. Somit stieß ich auf die 15 km entfernte kleine Insel "Isla Grande". Die sprach mich an und die steuerte ich somit für 2 Tage an. 

Am Ende der Straße in "La Guaria" waren ein paar boote zu finden die einen für 3 USD hinüber fuhren. Nach 5 Minuten fahrt schnupperte man schon Insel Luft. Es gab hier keine Straße nur einen Betonierten Weg von einem zum anderen Ende der Insel. Alles war total eintspannt und es gab einen schönen kleinen Strand. Einzig die Müllberge hinter dem Strand muss ich Negativ bewerten. Ansonsten konnte man hier außer spazieren und schwimmen einfach mal nix tun und darum war ich schließlich hierher gekommen.

#panama#portobelo#islagrande
Kommentare

Mario
Scheint ja alles Cool zu sein!!!

Mario
Genieße die Zeit...

Thomas
Panama ist super!