Veröffentlicht: 24.05.2025

























24.05.2025
Nach einem guten Frühstück machten wir uns bei kühlen, aber trockenen Temperaturen um die 6 Grad auf zur nächsten Etappe.
Vorsorglich hatten wir uns warme Sachen angezogen. Das sollten wir auch noch brauchen und auch nicht. Dazu aber später mehr.
Wir wollten unser Tagesziel, den Falgerhof in Völlan, ohne die Brennerautobahn erreichen. Im Vorwege hatte man im Internet schon Schauergeschichten gelesen. Alles sei dicht und man werde durch Sperrungen gezwungen die mautpflichtige Brennerautobahn zu nehmen und da sei Stau ohne Ende.
Alles war anders. Wir fuhren die vorgeplante Route ohne Autobahn und Mautstraßen und kamen ohne Verzögerung am Ziel an. Aber wie?
Herrlichste Landschaft mit gezuckerten Bergen, Kurven und Kehren ohne Ende. Das Highlight war der Jauvenpass (2100m ü. n. N). Dort lag Schnee und es war empfindlich kalt. Gut, dass wir uns etwas wärmer angezogen hatten.
Runter ging es hinter Wohnmobilen und das ging auf die Bremsen. Als wir unten waren, war es ca.10 Grad wärmer, als in Bayern/Österreich. Wir waren in Italien in einer anderen Klimazone angekommen.
In den Vorgärten wuchsen Palmen und Zypressen.
Wir bezogen unser großes Apartment in der Residence Falgerhof. Da hatten sogar unsere Motorradklamotten ein eigenes Zimmer. So ein schönes Apartment! Hier bleiben wir für drei Übernachtungen und legen morgen noch einmal eine Fahrpause ein.
Zum Abendessen geht es dann 20 Meter weiter zum Pizzaessen. Wenn man schon in Italien isst.....;-)
25.05.2025
Es war ein Relaxtag. "Ruby" durfte sich genauso erholen,wie wir auch.
26.05.2025
Dafür war der nächste Tag wieder ein Tag zum Genießen. Ich glaube in Südtirol gibt es, außer der Autobahn, keine gerade Straßen.
Wir hatten lediglich 120 km vorgeplant und die hatten es wirklich in sich. Nach der nächsten Kehre folgte auch schon die nächste Kurve und danach wieder eine Kehre. Dazu noch die unglaubliche Landschaft mit viel grün, viel blau und auch weiß war noch vertreten. Eine Landschaft zum schwärmen und träumen. Die Menschen scheinen hier auch glücklicher und zufriedener zu sein. Alle sind freundlich, sind kontaktfreudig und haben ein Lächeln auf den Lippen.
Für unsere "Ruby", die ich gestern, an dem fahrfreien Tag ordentlich geputzt habe, gab es meist bewundernde Blicke und hier und da auch einen Daumen hoch.
Zur Mittagszeit waren wir dann wieder in Völlan und im Restaurant Falger gönnten wir uns ein deftiges Mittagessen.
Morgen geht es dann weiter an den Gardasee. Mal sehen,was der Wettergott so dazu sagt. ;-)
