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Montreux-Château, Dannemarie, Mulhouse

Veröffentlicht: 25.06.2025

Sehenswert
Montreux-Château
Montreux-Château, France
Sehenswert
Dannemarie
Dannemarie, France
Sehenswert
Mulhouse
Mulhouse, France
Fahrt
Montreux-Château → … → Mulhouse
France
Unterkunft
Anleger in Montreux-Château
Montreux-Château
Unterkunft
Hafen in Dannemarie
Dannemarie
Unterkunft
Hafen in Mulhouse
Mulhouse

Für die Überquerung im Kanal auf der Burgundische Pforte haben wir drei Etappen vorgesehen.

Nach unserer Anmeldung für die Folgestrecke beginnen wir mit dem Aufstieg nach Montreux-Château. Dort gibt es einen Anleger und den hatten wir im Visier.

Dort angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass neben den Bewohnern des Kanals bereits mehrere Schiffe den offiziellen Steg belegten und auch am gegenüberliegenden Ufer kein Platz mehr war. Wir fuhren langsam weiter, bis wir einen Platz fanden und dort festmachten.

Gleich wurden wir von einem der Anlieger begrüßt, in Erwartung, dass er uns jetzt vertreiben will, weil der Platz bereits gebucht ist, wurden wir positiv überrascht, ihr könnt bleiben, der Mieter kommt erst in ein paar Tagen wieder zurück.

Strom nein, Wasser nein, Supermarkt 700 m. Nach dem Anlegerbier machten wir uns auf den Weg, vielleicht finden wir im Supermarkt etwas.

Der war allerdings wegen Reichtum geschlossen. Im Ort gab es einen kleinen Markt, einen Friseur, ich hätte mich kurzerhand dazu entschlossen, die Haare schneiden zu lassen. Aber auch das hat nicht geklappt, die Chefin hatte bereits einen Termin, wahrscheinlich der einzige an dem Tag, aber sie ließ sich nicht aus ihrem Rhythmus bringen.

So gab es zum Abendessen Käse und Weißbrot, einen Rotwein und zur Vorbereitung für die Nacht noch 2 Stunden Aggregat für die Klimaanlage.

Für die Überfahrt auf der Wasserscheide hatten wir uns für den nächsten Tag angemeldet, 830 an der ersten Schleuse der Schleusentreppe, also Abfahrt um 730.

Wir waren rechtzeitig vor Ort, hinter uns kam ein Schweizer Ehepaar mit seinem Boot, von nun an waren wir in den folgenden Schleusen zu zweit und natürlich in Begleitung unserer gelben Engel vom VNF.

Wie lang ist euer Boot, Tiefgang, Höhe über Wasser, wie breit, alles Fragen, die wir schon zum x-ten Mal beantwortet hatten. Wir gaben die Fernbedienung zurück und nachdem der Schweizer die gleiche Prozedur durchlaufen hatte, konnte es losgehen.

Schleusen im Viervierteltakt, rein in die Schleuse, festmachen, Tor auf und raus aus der Schleuse. So hat sich das ca. 2-3 Stunden wiederholt, ich glaube wir haben so 6-7 Schleusen pro Stunde geschafft. An der letzten Schleuse vor Dannemarie wurden wir von der Hafenmeisterin mit den Worten begrüßt, was ihr bleibt nur eine Nacht, wenn ihr erst einmal festgemacht habt, wollt ihr nicht mehr weg.

In Dannemarie gibt es einen Supermarkt, 600 m vom Hafen, gegenüber des Hafens einen Imbiss, dort haben wir unser Anlegerbier getrunken.

An dem Tag kamen inkl. uns 4 Schiffe die Treppe runter. Als wir unser Bier getrunken hatten, kam der zweite Schwung.

Einkauf, Kurzvisite im Ort und an dem Abend kam ein erst frisch erstandenes Steak 880 g auf den Grill.

Für den zweiten Tag nach Mulhouse lagen 26 Schleusen vor uns. Unter normalen Umständen hätte ich geglaubt, dass man das nicht schaffen kann. Da aber die Schleusen für die Durchfahrt alle gerichtet waren, ging es im Viervierteltakt weiter, nur die Abstände zwischen den Schleusen waren etwas größer.

Gegen 1230 kamen uns dann die Schiffe der Bergfahrt entgegen, wir mussten in einer Schleuse warten, bis die Begegnung auf der Strecke klar war. Wir freuten uns auf die Weiterfahrt und machten in der kommenden Schleuse fest.

Ab hier hatten wir einen anderen Begleiter und der gab gleich den Ton an. Mittagspause, in einer Stunde geht es weiter. Schleusentor zu und jetzt konnten wir auch nicht mehr weg.

Die Weiterfahrt gestaltete sich dann teilweise etwas abenteuerlich, zwar wurden wir nach unserem Tiefgang gefragt, der VNF gibt offiziell 1,70 m Wassertiefe an. Zwischen Schleuse 29 und 30 hatten wir die erste Grundberührung. Aber die Schleusenhaltung 30 – 31 hatte es dann gänzlich in sich, dort war die Wassertiefe deutlich abgesenkt. Laut Tiefenmesser keine Hand breit Wasser unter dem Kiel. Entsprechend fuhren wir vorsichtig aber 3-mal hat sich der Z-Antrieb dann doch ausgehoben.

In Mulhouse gibt es den einen Hafen, wir wurden höflich aber bestimmt empfangen. Wir hatten an dem Tag Böen zwischen 30 und 40 km/h, die, wenn man in den Hafen einfährt, voll von der Seite blasen. Wir sollten mit unserem Gustav in die hinterste Ecke, der erste Versuch schlug fehl, also nochmal raus. Der zweite Versuch, rückwärts in den Gang und die dahinterliegende Box und dann vorwärt in unsere gegenüberliegende Box einfahren, ebenfalls. Endlich hatte der Hafenmeister ein Einsehen und wir konnten am Eingang die zweite Box belegen, nur dass das keine gute Idee war, stellte sich dann heraus, als der zweite Schwung in den Hafen gezerrt wurde. Wir versperrten mit unserem Beiboot die Einfahrt.

Auf dem zweiten Steg gab es mindestens 3 freie Plätze, die hätte jeder von uns nacheinander gut anfahren können. Warum wir aber alle in diese Enge getrieben wurden, erschließt sich mir immer noch nicht.

Aus 3 Tagen Mulhouse wurde so 1 Tag Aufenthalt, wir wollten so schnell wie möglich wieder weg. Es war für den übernächsten Tag morgens Flaute gemeldet, die wir dann gerne nutzten.

Auf einen Blick

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Dauer
3 Tage
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
Abenteuerlich
  • Anleger in Montreux-Château
  • Schleusentreppe vor Dannemarie
  • Hafen in Mulhouse
BootBeibootAggregatKlimaanlage
TransitRoadtripStadt
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