Mâcon - Tournus - Chalon
Unsere nächste Etappe geht von Mâcon nach Chalon sur Saône. Vor uns liegen 58,38 km und zwei Schleusen. Die alten Schleusen der Saône werden heute teilweise als Häfen für die...


Veröffentlicht: 02.06.2025
Chalon-sur-Saône,
Zitat Wikipedia:
ist eine französische Stadt im Département Saône-et-Loire in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie ist mit 44.592 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) zwar die größte Stadt des Départements, aber nicht deren Verwaltungssitz, sondern lediglich Sitz einer Unterpräfektur. Nach Dijon ist Chalon die zweitgrößte Stadt in Burgund. Die Bewohner werden Chalonnais und Chalonnaises genannt.
Hier wollten wir zwei Tage bleiben, Vorräte auffrischen, die Stadt, die wir bei unserer Fahrt vor zwei Jahren überflogen hatten etwas genauer ansehen, schließlich liegt in Chalon die Wiege der Fotographie, Joseph Nicéphore Niépce ist hier geboren
Zitat Wikipedia:
Nach weiteren aufwendigen Experimenten nahm er dann im Frühherbst 1826 in Saint-Loup-de-Varennes die vermutlich erste lichtbeständige Fotografie der Welt auf: einen Blick aus dem Fenster seines Arbeitszimmers im Gutshof Le Gras mit einer Belichtungszeit von acht Stunden im Format 16,5 × 21 cm. Dazu verwendete er die Camera obscura und als chemische Substanz eine Beschichtung aus lichtempfindlichem Asphalt. Dieser härtet unter Lichteinwirkung aus und wurde mit Lavendelöl entwickelt. Niépce nannte sein Verfahren Heliografie (aus altgr. Ἥλιος, transkr. helios = Sonne und γράφειν, transkr. graphein = zeichnen, abbilden)
Der Besuch des Museums ist leider der Tatsache zum Opfer gefallen, dass zwar Supermärkte an allen 7 Tagen in Frankreich geöffnet sind, die staatlichen Einrichtungen nehmen es dann aber umso strenger, wenn ein Feiertag ansteht, Christi Himmelfahrt.
Wir hatten das ähnlich in Avignon erlebt, alle Geschäfte waren geöffnet, nur nicht die Post.
Sehenswert ist die Innenstadt von Chalon, insbesondere die zum Teil gut erhalten Fachwerkhäuser und die Cathédrale Saint-Vincent am gleichnamigen Platz.
Hand aufs Herz, die Stadt und die Gebäude sind in einem für Frankreich zu erwartendem Zustand. Einzig das Treiben in der Stadt verleiht allem einen gewissen Charme. Der Markt am Rathausplatz war gut besucht und auch die Auslagen unterscheiden sich hier deutlich von denen im Süden. Der Bäcker bietet sein Brot an, mein erster Kommentar war, „bei dem hat es gebrannt“, die Brote gab es in den Zuständen Backrohling, Medium und verbrannt, nur mittlerweile habe ich festgestellt, dass diese Qualitätsunterschiede durchaus nicht auf Basis eines Unfalles entstanden sind, alle Bäcker bieten Ihr Brot in der Region so an.
So entschieden wir uns, nachdem wir am Museum vor verschlossenen Türen standen, einen Ausflug aufs Land zu machen. Das folgt im nächsten Beitrag.
