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Dienstag 2022/09/20

Nach Vrouwenpolder im Süden Hollands sind wir nun ein Stück weitergerückt und haben auf dem Camping Koornmolen bei Zevenhuizen unsere Zelte aufgeschlagen. Beziehungsweise unseren Wohnwagen eingerichtet. Auf einer Parzelle, die mehr an einen englischen Park erinnert, denn an einen Campingplatz. Er liegt mitten in einem Naherholungs- und Naturschutzgebiet im Hinterland von Rotterdam.  Dieses punktet mit viel Natur und tollen Radwegen, die wir entlang der Rottemeren auskundschaften. 

Im Zevenhuizer Zoom steht ein vor wenigen Jahren restaurierter Windmühlenviergang aus dem Jahr 1722.  Die vier Windmühlen in einer Reihe gehören zu einem von zwei noch intakten viergängigen Windmühlekorridoren in den Niederlanden. Gemahlen wird hier allerdings gar nichts – sie dienten früher der Entwässerung des Polders. 

Endragtspolder und Tweemanspolder sind heute eine Kombination aus Natur, Spitzensport und Wasserspeicherung: Ruderer trainieren auf der Willem-Alexander-Baan, die den internationalen Anforderungen der World Rowing Federation entspricht, während gleich nebenan mehr oder weniger seltene Vögel gesichtet werden können, so der Flussuferläufer, der Ibis und der Rotschenkel. 

Im Naturschutzgebiet Koornmolengat findet man auch ein einzigartiges altes Torfgebiet. Und den Hohe Bergse Bos, einen 34 Meter hohen Kletterberg, auf dem man tatsächlich Skifahren, Mountainbiken und Klettern kann. Der Clou: Die Anlage  wurde auf einem früheren Schutthügel in Form der Spitze des Monte Cervino gebaut, dem Berg auf der Schweizer Seite des Matterhorns.

Für uns ist Koornmolen aber auch ein idealer Ausgangsort, um Gouda, Rotterdam, Den Haag und Amsterdam einen Besuch abzustatten.

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