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Zum Hl. Willibrord in Echternach

Veröffentlicht: 12.09.2026
Gestern sind wir nach rund fünfstündiger Fahrt auf dem Camping Otterlo in den Niederlanden angekommen. Zwei unserer Ziele sind der Nationalpark De Hoge Veluwe und das Kröller-Müller-Museum. Für den Besuch und das Erkunden der weitläufigen Gegend wollen wir uns hier eine Woche Zeit lassen.
Geografisch liegt der Nationalpark De Hoge Veluwe in der Provinz Gelderland in den zentralen Niederlanden, in einer Landschaft, die während der Eiszeit durch Gletscher geformt wurde. Der Park beherbergt ein Mosaik verschiedener Lebensräume, darunter Kiefernwälder, Laubwälder, offene Heidelandschaften, Grasland, Moore und einige der grössten Binnendünen Nordwesteuropas.
Diese vielfältigen Lebensräume schaffen trotz der vergleichsweise geringen Grösse des Parks eine aussergewöhnliche ökologische Vielfalt. Jahreszeitliche Veränderungen prägen die Landschaft das ganze Jahr über, von der violetten Heideblüte im Spätsommer über farbenprächtige Herbstwälder bis hin zu winterlichen, frostbedeckten Heidelandschaften.
Der Nationalpark De Hoge Veluwe zählt zu den artenreichsten der Niederlande. Zu den grossen Säugetieren gehören Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Mufflons, Füchse, Dachse und Baummarder. Der Park ist besonders für seine Rothirschpopulationen bekannt, die man häufig auf offenen Wiesen und Heideflächen grasen sieht. Mal sehen, ob wir das eine oder andere Tier zu Gesicht bekommen!
Die Vogelwelt umfasst Wespenbussarde, Buntspechte, Eulen, Ziegenmelker und zahlreiche Zugvogelarten. Reptilien, Amphibien, Schmetterlinge und einheimische Pflanzen tragen ebenfalls zur Biodiversität des Parks bei und machen ihn zu einem wichtigen Rückzugsgebiet für Wildtiere in einem der am dichtesten besiedelten Länder Europas.
