In der Stadt Gutenbergs angekommen
Schöne Aussichten in Mainz (1)

Veröffentlicht: 12.10.2026































Wie gestern angemerkt, machen wir uns heute – wie immer nach einem ausgiebigen Frühstück – auf den Weg in die Stadt. Die Mainzer Innenstadt zeigt das Bild, wie wir es auch von andern deutschen Städten kennen: Im Krieg ging viel der alten Substanz verloren, die wichtigeren Objekte wurden danach wieder instand gestellt oder neu aufgebaut, vieles wurde in den 1950er und 60er Jahren auch neu dazu gebaut. Ganz wenig überstand den Krieg praktisch unbeschadet. Das ist auch in Mainz so und prägt das Bild dieser grossen Stadt am Rhein.
Dort, wo heute die Theodor-Heuss-Brücke den Rhein überspannt, erstellten or rund 2000 Jahren schon die Römer einen ersten Übergang. Der Mainzer Dom sieht zwar von aussen imposant aus, ist innen aber ein «finsteres Loch», da gefällt uns die Kirche St. Stephan mit den Glasfenstern von Marc Chagall im Chor schon um Welten besser. Das weit herum bekannte Gutenberg-Museum wird derzeit totalerneuert, Schiller grüsst am Schillerplatz vom Sockel und Emil Steinberger sieht sich auf dem Walk of Fame des Kabaretts verewigt. Das Fasnachtsmuseum ist am Montag zu. Der Kaffee und der Apfelstrudel mit Vanillesauce im Café Extrablatt sind lecker und versüssen uns, nebst dem sich durchsetzenden Sonnenschein, den Tag.
