Sonnenblumen soweit das Auge reicht
Kleine Radtour durch die Elsässer Rheinebene

Veröffentlicht: 01.10.2026


























Für einmal gibt es heute einmal echtes (wenn auch nur kurzes) Fähren-Feeling. Wir fahren am Morgen zuerst eine Stunde mit unseren Fahrrädern vom Camping in Julianadorp durch die Dünen nach Den Helder. Dort gehts zur Fähre für die Überfahrt auf die Insel Texel, die grösste der fünf holländisch-friesischen Nordseeinseln. Der ganze Ablauf beim Verladen der Autos, Fahrräder und Fahrgäste ist perfekt organisiert. Die Fähre geht im Stundentakt, für die Überfahrt zur Insel braucht sie eine halbe Stunde.
Auf der Insel angekommen, machen wir uns auf den Weg der Küste entlang nach Oudeschild und Oosterend. Die meiste Zeit verläuft der Radweg auf dem Deich, mit Blick aufs Wattenmeer einerseits und die Felder und Riedgebiete auf der gegenüberliegenden Seite.
Bekannt ist Texel vor allem auch für die grossen Sandstrände auf der Nordseite bei De Koog, aber das liegt für unsere muskelgetriebenen Farräder ausser Reichweite. Auch so sind wir, von kurzen Aufenthalten in den Dörfern abgesehen, den ganzen Tag im Sattel unterwegs. Texel hat nämlich auch den Ruf, auf kleinerem Raum alles zu zeigen, was die Niederlande zu bieten haben. Und das ist eine ganze Menge!
